
Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Dierkes
Herzlich Willkommen im M.E.L.I.N.A e.V.

Wir begleiten übers ganze Jahr Betroffene (Missbrauchsopfer), eine sehr anstrengende Arbeit.
Wir freuen uns über Spenden zur Unterstützung unserer laufenden Arbeit.
Spendenkonto: BW Bank Stuttgart, KtoNr. 2704823 (BLZ 600 501 01)
Auf Wunsch stellen wir Ihnen selbstverständlich eine Spendenbescheinigung aus. Bitte senden Sie in diesem Fall eine e-Mail an melina.ev(at)t-online.de und teilen Sie uns Ihre Postanschrift mit, denn ohne diese Angaben können wir Sie nicht kontaktieren!
Wenn Sie darüber hinaus Information und individuellen Rat brauchen, nehmen Sie bitte Kontakt per e-Mail zu uns auf und vereinbaren Sie einen Telefontermin.
Soeben erschienen:
Das neue IPA-Magazin

Darin auch der Artikel von Ulrike M. Dierkes
"Inzest - das tabuisierte Verbrechen"
Da wir diese Arbeit neben unseren eigenen Berufen und Familien ehrenamtlich leisten, können wir nicht unermüdlich Tag und Nacht zur Verfügung stehen. Aber wir tun alles, was aus unserer Erfahrung in unserer Kraft liegt und aus unserem Wissen heraus möglich ist.
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Preisverleihung am Freitag, 3. September 2010
im Bezirksrathaus Stuttgart-Botnang
v.r.n.l.: Mina Smakaj (stv. Bezirksvorsteherin), Ulrike M. Dierkes (Vorsitzende des M.E.L.I.N.A e.V.), Claudia Kley, (Finanzzuständige), Sieglinde Steimle, (2. Vorsitzende), Martin Kroiss, Repräsentant der Deutschen Bank,
Offizielle Pressemeldung:
Dr. Reinhard Löffler, Landtagsabgeordneter der CDU, der dem Verein ebenfalls als Schirmherr zur Seite stand, sagte anlässlich der Preisverleihung:“Inzestkinder und Kinder aus Vergewaltigung haben bei ihrem Schmerz einen Anspruch auf Hilfe. M.E.L.I.N.A e.V. erfüllt diesen Anspruch und dafür bedanke ich mich. Niemanden allein lassen, niemanden zurücklassen, alle mitnehmen und allen das Selbstbewusstsein für ein Leben in Würde und Achtung zu schenken, ist für mich das wichtigste gesellschaftliche Gebot des Zusammenlebens. Ohne M.E.L.I.N.A e.V. wäre unsere Gesellschaft ärmer. Lassen Sie nicht nach.“
Eine Ausstellung zeigt bis Ende September die wichtigsten Dokumente des Vereines, die seine Arbeit und seine Erfolge im Zusammenwirken mit Kirchen, Justiz und Presse widerspiegeln.
Die Rahmung der Exponate erfolgte durch die Galerie Hinter Lenchens Haus, Bendorf.


Vereinsvorstellung mit einer Dokumentation der Arbeit, Leistungen und Erfolge des Vereins
Schirmherren: Wolfgang Stierle, Bezirksvorsteher, S-Botnang
Dr. Reinhart Löffler, MdL, Landtagsabgeordneter (CDU)
So hilft die Organisation beispielsweise Inzestopfern bei juristischen Auseinandersetzungen. Eine Selbsthilfegruppe betreut zudem derzeit rund 50 Betroffene. Mit Ausstellungen und Lesungen sensibilisiert der Verein auch die Öffentlichkeit für das Thema Inzest sowie die schwerwiegenden Folgen für die Opfer. Mit der Vereinsarbeit erhalten Menschen eine Stimme, die sonst oftmals nicht gehört werden.
Das Angebot stößt auf großes Interesse: Etwa 1000 Menschen pro Tag besuchen die Internetseite der Organisation. Für ihren bemerkenswerten Einsatz wurde die Vorsitzende und Vereinsgründerin Ulrike M. Dierkes im Jahr 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Spenden-Aktion für M.E.L.I.N.A e.V.
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Kontakt-Telefon:
02622-9223692
Spenden-Konto:
BW-Bank Stuttgart
Kto-Nr. 2704823, (BLZ 600 501 01)


" Von abenteuerlichen Welten und anderswo"
georgsverlag, 2008
Können Sie sich vorstellen, dass Ihr leiblicher Vater gleichzeitig ihr Großvater ist und Ihre leibliche Mutter dem Vater nach auch (Halb)Schwester? Oder dass Ihr leiblicher Vater gleichzeitig auch Onkel und Ihre leibliche Mutter auch Tante ist? Nein? Nicht wirklich?
Jedes Jahr werden in Deutschland laut Statistik des Bundeskriminalamtes über 15.000 Kinder (das sind Menschen unter 14 Jahren!) sexuell missbraucht ...
...viele Opfer sexuellen Missbrauchs sind mit den Tätern verwandt! - das ist Inzest!
...inzestuöser sexueller Kindesmissbrauch ist eines der bestgehütetsten Familiengeheimnisse und das Verbrechen mit der höchsten Dunkelziffer!
...eine der vielen Folgen: Mädchen werden durch Vergewaltiger schwanger!
....die "Folgen" dieser Inzest-Verbrechen werden durch Abtreibung vertuscht!
....wenn es aber, wie in vielen Fällen, für eine Abtreibung zu spät ist, kommen diese Kinder zur Welt. Sie sind der lebendige Beweis inzestuösen sexuellen Missbrauchs und des Verbrechens an ihren Müttern und daher für die Täter eine Bedrohung! Daher sind die aus inzestuöser Vergewaltigung geborenen Kinder in hohem Maße gefährdet, ebenfalls Opfer dieser Verbrecher zu werden...
Unsere Aktivitäten, unsere Arbeit und unser Engagement auf der Grundlage der UN-Kinderrechtskonvention verhilft Inzestkindern, eine Minderheit im Schatten der Gesellschaft, zu ihren Rechten.
75% aller Fälle sexuellen Missbrauchs passieren innerhalb des eigenen Familienverbandes. Wenn der Vater die eigene Tochter sexuell missbraucht, der Bruder die Schwester, der Onkel die Nichte oder die Mutter den eigenen Sohn, die Großmutter den eigenen Enkel oder die Tante den Neffen dann ist dies Inzest, inzestuöser sexueller (Kindes)Missbrauch. Ob mit oder ohne körperliche Gewalt, ist dies eine Grenzüberschreitung, die in den uns bekannt gewordenen und meisten Fällen mit Machtmissbrauch, Manipulation und Übergriffen einher geht.
Der gravierende Unterschied zwischen "sexuellem Missbrauch durch einen familienfremden oder Fremdtäter" und "inzestuösem sexuellem Missbrauch durch einen Verwandten" wie Bruder, Vater, Großvater erklärt sich durch diese Sexualstraftaten selbst :
Bei Kindesmissbrauch durch Fremdtäter erlebt das Opfer die eigene Familie als Schutzverband. Im Falle eines Gerichtsprozesses gegen den Täter treten Eltern oder Familienmitglieder häufig das Opfer unterstützend als NebenklägerInnen auf und lassen das Missbrauchsopfer nicht im Stich.
Inzest ist grundsätzlich ein geschlossenes, ein von der Außenwelt abgewandtes, isoliertes, sich selbst verschließendes und verschlüsseltes System, das sich gegen alles Fremde, jeden Fremden, jeden andere Verhaltensweise und Realität verschließt. Das Tabu besteht aber nicht etwa darin, dass Inzest "tabu" ist und etwa nicht vorkommt, (die Zahlen sprechen für sich, die Dunkelziffer ist sehr hoch). Inzest ist eines der am geheimgehaltensten Grenzüberschreibungen. Das Tabu besteht nicht für Inzesttreibende, sondern die eigentliche Tabuisierung gilt den Inzestopfern, indem diese mit dem Tabu des Darüber-Redens belegt werden, einem nonverbalen Schweigegebot und nicht selten einhergehend mit der Androhung (tödlicher) Konsequenzen für sie selbst oder ihr daraus geborenes Inzestkind.
Auch Mitwissende und Schweigende geraten in die Eigendynamik dieses geschlossenen Systems und sind gefährdet, wenn sie das Vakuum des Schweigens zu durchbrechen versuchen. Daher werden solche innerfamiliären Verbrechen oft über Jahrzehnte nicht aufgedeckt oder erst, wenn sie verjährt sind. Ein Inzestopfer erhält in diesem erstickenden Kokon wenig oder gar keine Hilfe innerhalb des inzestuösen Familienverbandes, sondern verliert die Familie, wenn es wagt, über diese Vorkommnisse zu reden oder diese zu verlassen! Inzestopfer werden ausgegrenzt und schließlich verstoßen, wenn sie das nonverbale Schweigegebot brechen, werden als Nestbeschmutzer und Verräter behandelt und entrechtet! In inzestuösen Systemen lösen Inzesttäter, wenn es sich noch dazu um Autoritätspersonen und Familienvorstände, nämlich die eigenen Väter handelt, entrechtende und existenzvernichtende Mechanismen aus, um die Person des Inzestopfers, seine Rechte und seinen Willen zu brechen. Alles zielt darauf ab, den Willen des Inzestopfers, diesem Inzestsystem zu entkommen, zu brechen. Hierzu werden sämtliche Mittel eingesetzt, die aus Psychogruppen, Sekten und organisierten Verbrechensstrukturen bekannt sind. Je angesehener und intelligenter der Inzesttäter, umso einfallsreicher, krimineller und perfider die Methoden, die von Androhung über Rufmord bis hin zur Ermordung des Inzestopfers und seines Inzestkindes gehen können.
Tatort Internet
Inzestverbrechen im Zeitalter virtueller Kriminalität
In den letzten zehn bis zwanzig Jahren im Zeitalter des Internets hat sich der aggressive Charakter aller Kriminalitätsarten und ihrer Strukturen, besonders auch die Subkultur der (inzestuösen) Missbrauchskriminalität weiterentwickelt.
Waren Inzesttäter früher Einzelgänger, die sich selber gesellschaftlich isolierten, introvertiert, nach außen angepaßt und möglichst unauffällig verhielten, nutzen diese heute nicht nur zunehmend und selbstverständlich die modernen Kommunikationstechniken mit weltweiten Kommunikationsmöglichkeiten, sondern streben auch an, untereinander organisiert und vernetzt, sich in ihrem Sosein und einem daraus abgeleiteten "sexuellen Selbstbestimmungsrecht" zu bestärken und sich netzwerkartig in einflußreiche Berufe und Positionen zu verhelfen, um von hier aus ihren sexuellen Einfluß, ihre Vorlieben und vor allen Dingen vermeintliche "Rechte" geltend zu machen.
Kontakte zu artverwandten, schließlich grenz-überschreitenden, internationalen Netzwerken und anderen Kriminalitäts- und Verbrechensformen bis hin zum Missbrauch legaler und rechtsstaatlicher Instrumente werden beobachtet. Inzestkinder werden entweder illegal abgetrieben, in einem bekannt gewordenen Fall durfte der pädophile Abtreibungsarzt das Inzestopfer als "Bezahlung und Gegenleistung" sexuell missbrauchen. Wenn es für eine Abtreibung zu spät ist, werden Meldegesetze ignoriert und unterwandert, das Inzestkind mit falschen Angaben als "nichtehelich, Kindesvater unbekannt" bei den Meldebehörden (Standesämtern) gemeldet, Geburtsurkunden wie Geburtspapiere werden gefälscht, gefälschte Angaben werden in behördlichen Umlauf gebracht und somit versucht, das Inzestkind zu legalisieren.
Inzest und Pädophilie haben zunächst nichts miteinander zu tun,
eine sprachliche Differenzierung ist wichtig!
Inzest
meint immer die eigenen Gedanken, Gefühle und Handlungen, die eigenen
Kinder, die gegen alles Fremde, gegen fremde Einflüsse und vor allem
vor der Außenwelt "geschützt" und daher geschlossen werden müssen.
Inzest ist eine eigene Kultur, eine eigene Kultur eigener Anschauungen,
Ansichten, Gesetze und Sichtweisen, eine geschlossene Gedanken- und
Gefühlswelt, die mit anderen Familien, fremden oder nichtverwandten
Menschen und Welten nicht kommuniziert und daran nicht interessiert
ist. Man ist sich selbst genug. Es ist eine narzistische Form der
Eigenliebe, es wird wenn überhaupt nur das Eigene in dem anderen Kind
oder Menschen geliebt, das einen an sich selbst erinnert. Inzest ist
eine Steigerung krankhaften Narzismus. Andere, nicht blutsverwandte
Menschen sind nicht gut genug.
Ausgelöst
wird dies entweder durch vorausgegangenen inzestuösen (sexuellen)
Missbrauch, wobei es weniger und nicht in erster Linie um den
körperlichen, also sexuellen Vollzug geht, sondern Inzest ist vielmehr
zunächst eine übersteigerte Form von Suche und schließlich Sucht nach
menschlicher Über-Nähe.
Manchmal werden solche inzestuösen seelischen "Deformierungen" durch Frauen oder Mütter entwickelt, die selber Inzestopfer waren. Wenn der Partner, Ehemann oder Kindesvater zum Beispiel frühzeitig gestorben ist und die Frau nun als Hinterbliebene oder Witwe im Sohn ihren Partner, Ehemann oder Kindesvater mit eben seinen Charakter- und Gesichtszügen wiederzuerkennen glaubt und diesen Sohn nun "abgöttisch liebend" zum "Ersatzpartner" macht, dem sie nun all ihre Nöte und Sorgen anvertraut und zu dem sie eine unangemessene Nähe und Vertrautheit herstellt, die grundsätzlich bereits einen emotionalen Missbrauch darstellt und mit Mutterliebe und auch mit Liebe nichts zu tun hat. Eine "vermeintliche Liebe" , dem sich dieser Sohn nicht entziehen kann oder er hat sofort ein schlechtes Gewissen, wenn er eine fremde Frau kennenlernt oder mal alleine ausgehen will und die "arme Mutter alleine lässt". Je früher eine solche "latent inzestuöse Beziehung" sublim oder tatsächlich ausgelebt wird, besonders in der Pubertät, kann ein Sohn dieses Inzestmuster nicht wieder auflösen. Das sind die Söhne, die bei ihren Müttern wohnen bleiben, sie versorgen sich einander wie ein altes Ehepaar. Söhne, die nie heiraten, weil sie ihre Mutter und ihre vermeintliche Liebe nicht verraten wollen. Eine fremde Frau wird den Ansprüchen einer solchen (Schwieger)mutter nie genügen, es sei denn, sie wäre von der Mutter ausgesucht und für gut befunden worden, aber dann müsste sie sich den Gesetzen eines solchen Mutter-Sohn-Inzest´s und vor allem der Mutter unterordnen. Ein solches Konstrukt aufzulösen kann wohl nur mit professioneller Hilfe von außen gelingen und wird in den meisten bekannt gewordenen Fällen sogar über den Tod hinaus fortgesetzt.
Es handelt sich also um eine mehr oder weniger stark ausgeprägte seelische Deformation, die mehr oder weniger in der Realität ausgelebt wird.
Ein
Mann, der selber nur Inzest-Beziehung kennengelernt und sich nie
wirklich geistig und seelisch von der eigenen Mutter befreit hat,
folglich ein schlechtes Gewissen hat, wenn er eine Frau zur Partnerin
nahm, ohne seine Mutter zu dieser Wahl gefragt zu haben und nun immer
ein schlechtes Gewissen gegenüber seiner Mutter behält, könnte im
Inzest mit der eigenen Tochter ausleben, was ihm seitens seiner Mutter
mit der angeheirateten Ehefrau nicht wirklich genehmigt wurde. Je nach
Ausprägung und Agressivität wird in solchen Folge-Konstrukten alles
versucht, die legale Ehefrau beiseite zu drängen und eine inzestuöse
Nähe zur leiblichen Tochter gesucht, die zur Sucht, zu einem Ersatz
wird. Auf die legale Partnerin wird aufgrund vieler unbewusster Muster
Hass ausgelöst, während in der eigenen Tochter als Ebenbild auch dieser
Frau alles wiedergefunden zu werden scheint, weswegen man der eigenen
Mutter gegenüber ein schlechtes Gewissen hat. Ob und in welcher Form
dieser Inzest ausgelebt wird, ist unterschiedlich. Er kann latent
vorhanden sein, aber wie bekannt auch ausgelebt werden. Das sind die
Männer/Väter, die ihre Töchter sogar über die eigene Ehefrau und Mutter
der Tochter stellen, den Töchtern unverhältnismäßig größere und teurere
Geschenke machen, sich der Ehefrau geradezu gleichgültig verhalten,
aber die Tochter auf einen Sockel stellen. Oder die dauernd die eigene
Ehefrau abwerten , verbal oder nonverbal und ein Eifersuchtsgefälle
hervor rufen...und schon dreht sich das "inzestuöse Karussel".
Bei Bruder-Schwester-Inzest waren meistens schon durch Mutter oder Vater die oben aufgeführten Deformierungen und Muster vorhanden, solche Kinder haben erst gar nicht gelernt, sich körperlich oder räumlich voneinander abzugrenzen und sich wie "Bruder" und "Schwester" zu verhalten. Weil sich auch ihre Mutter oder ihr Vater nicht wie eine Mutter oder ein Vater verhalten und abgegrenzt haben.
Solche Deformierungen können in allerfrühester Kindheit ausgelöst worden sein, so dass sich diese Kindern, erst recht und auch wenn sie in ihrer Kindheit getrennt wurden, später wie Fremde kennen zu lernen glauben, aber nicht mehr daran erinnern (wollen), dass sie Bruder und Schwester sind, sondern genau aus den oben aufgeführten Mustern den Inzest (un)bewusst suchen. Sie sichen aber wissentlich nicht den Inzest, sondern eine ursprüngliche Nähe, die inzestuös war.
22.01.2010, 15.21 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Opfer werden jämmerlich behandelt
Umgang mit Opfern ist jämmerlich
20.05.2009, 13.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL
IGC & M.E.L.I.N.A Inzestkinder e.V.
Interessengemeinschaft
gegen sexuellen Kindesmissbrauch Celle
&
M
E
L
I
N
A Inzestkinder e.V. Stuttgart

Ulrike M. Dierkes Roslies Wille-Nopens
Zum Verein:
wurde 2003 von den beiden Vorsitzenden der Vereine „Interessengemeinschaft gegen sexuellen Mißbrauch an Kindern e. V.“ Celle und „M.E.L.I.N.A Inzestkinder/ Menschen aus VerGEWALTigung e.V.“ Stuttgart ins Leben gerufen, um zur Hilfe von Opfern aller Formen sexueller Gewalt bundesweit noch stärker zu wirken.
Tel. 0711-3580571 –
Tel.: 05141-85236IGCundMelina.eV@t-online.de
Seit 23. Dezember 2003 unter VR 7030 beim Amtsgericht Stuttgart als eingetragener Verein registriert und seit 1.06.2006 gemeinnützig anerkannt, zuletzt am 24. 07.09 für die Jahre 2006, 2007, 2008 durch das Finanzamt Stuttgart-Körperschaften.
Aktivitäten:
Die Gründerinnen der „Die Kreativen & Co.“ Roslies Wille - Nopens * Hanne Lore Wiechers – Matz * Gabriele Kunze, Dipl. Desig., sind Mitglieder und Freunde des Vereins "IGC & M.E.L.I.N.A Inzestkinder e.V."
Sie haben es sich auch auf der künstlerischen Ebene zur Aufgabe gemacht, thematisch aber auch finanziell Opfern unterschiedlichster Gewalthandlungen helfend zur Seite zu stehen. Diesen Zielen schließen sich auch alle eingeladenen KünstlerInnen an, so dass 10 % der Verkaufserlöse an den „IGC & Melina Inzestkinder e.V. Celle - Stuttgart“ gehen.
Eines der Bilder wurde wie unten abgebildet als Titelbild für das jährlich erscheinende MELINA-Magazin verwandt.

Ein Bild von Roslies Wille-Nopens aus der Ausstellung

01.05.2009, 14.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Interview zu Inzestverbrechen
"Es ist nicht einfach, ein solches Verbrechen zu überleben"
Interview mit Ulrike M. Dierkes in der "Rundschau Österreich"
Download>>>>>Dierkes.pdf
31.03.2009, 23.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Inzestverbrecher haben kein Unrechtsbewußtsein

Josef F. zeigte keine echte Reue
75 Prozent der Inzest-Fälle werden nicht aufgedeckt
Linz (OTS) - Im Gespräch mit der Rundschau
am Sonntag stellt die deutsche Autorin und
Inzest-Expertin Ulrike M. Dierkes das Reue-
Bekenntnis von Josef F. infrage. Dierkes,
die selbst aus einer Inzest-Beziehung
hervorgegangen ist, meint: "Diese Täter
haben kein Unrechtsbewusstsein. Aus der
Entfernung habe ich nicht empfunden, dass
er Reue gezeigt hätte. Nein. Bei meinem
Vater habe ich es so erlebt, dass er ganz
stolz darauf war, mit der eigenen Tochter
ein Kind zu haben." 75 Prozent aller Inzest-
Kinder würden allerdings nie von ihrer
erfahren, weil die Verbrechen nicht aufgedeckt
werden, so Dierkes zur Rundschau am Sonntag.
Dierkes stellt auch infrage, dass es keine
Mitwisser im Fall Josef F. gegeben haben soll:
"Ein Täter allein kann dieses Verbrechen
eigentlich nicht begehen. Früher oder später
ist er auf Mitschweigende angewiesen."
Die Autorin glaubt, dass die Inzestkinder
aus Amstetten mindestens dieselbe Zeit zur
Aufarbeitung brauchen, wie sie im Keller
eingesperrt waren: "Es ist nicht einfach,
dieses Verbrechen zu überleben."
Rückfragehinweis:
Rückfragehinweis:
Mag. Thomas Winkler
thomas.winkler@rundschau.co.at
0699/16 13 12 14
*** OTS-ORIGINALTEXT
PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS
- WWW.OTS.AT ***
OTS0048 2009-03-21/20:47
212047 Mär 09
22.03.2009, 11.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Enthüllung

Feierliche Enthüllung des Mahnenden Mühlsteins
von li nach re: Wolfgang Mayer-Ernst, ev. Pfarrer aus Stuttgart-Botnang (Schirmherr), Ulrike M. Dierkes, Autorin und Vorsitzende des " M.E.L.I.N.A Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung e.V." Stuttgart, Dr. Ursula Matschke (Leiterin der Stabsstelle für individuelle Chancengleichheit von Frauen und Männern in Vertretung des Oberbürgermeisters Dr. Wolfgang Schuster), Johannes Heibel, Dipl. Soz. Päd. (FH) und Vorsitzender der "Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen e.V." Siershahn und Bruno Harich (künstlerische Umsetzung).
Fotograf des Fotos von der Enthüllung: Frank Hügle, Karlsruhe
1,4 Tonnen appellieren an Erwachsene
Stuttgart. "Wer aber einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Ärgernis gibt, dem wäre es besser, wenn ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde."
An die hundert teils zufällige BesucherInnen, Freunde und Vereinsmitglieder verfolgten am Samstag, 22. November von 15-16 Uhr die Enthüllung des „Mahnenden Mühlsteins“ am Schlossplatz vor dem Baden-Württembergi-schen Landesmuseum, die von einem Saxophonquartett der Musikschule Stuttgart, Johanna van der Hamm, Lena Staudenmaier, Jens Eisele und Sascha Vallon, umrahmt wurde.
Johannes Heibel, Dipl. Soz. Päd. (FH) und Vorsitzender der bundesweit aktiven „Initiative gegen sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen e.V.“, eröffnete mit einigen Sätzen zur Absicht der Aktion die Enthüllung. Wachrütteln und Diskussionen solle der Mühlstein auslösen und Anstoß geben, den Kinder- und Jugendschutz stetig weiter zu verbessern. Kinder müssen vor Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch geschützt werden. Die Verantwortung hierfür trügen die Erwachsenen und nur die Erwachsenen.
Ulrike M. Dierkes, Autorin und Vorsitzende des M.E.L.I.N.A Inzestkinder/Men-schen aus Vergewaltigung e.V.“ Stuttgart führte aus, dass der 1,4 t schwere Mühlstein symbolisch für die Last stünde, die häufig lebenslänglich auf den Seelen der Opfer sexualisierter Verbrechen laste.
Dr. Ursula Matschke, Leiterin der Stabsstelle für individuelle Chancengleichheit von Frauen und Männern, vertrat Herrn Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster. In Ihrer Rede begrüßte Sie diese bundesweite Aktion, wünschte ihr weiterhin viel Erfolg und gute Resonanz auch in Stuttgart.
Wolfgang Mayer-Ernst, Pfarrer der ev. Kirchengemeinde Stuttgart-Botnang sagte:„Der Stein soll uns ein Mahnzeichen und Stolperstein sein, nicht blind an den Anzeichen von Leid vorüberzugehen. Sondern allezeit einzutreten für das Geringe und Verletzliche. Unsere Augen nicht zu verschließen, etwa einfach wegzusehen, wo wir Anzeichen von Vernachlässigung von Kindern, Gewalt gegen Kinder, Missbrauch von Kindern sehen. Dass wir alles dafür tun, dass diese Opfer von Gewalt bei uns ein Ohr finden und einen Mund – so wie es die Bibel im Buch der Sprüche formuliert: „Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind.“ (Sprüche 31,8)“
Als Überraschungsgäste sorgten Darsteller der Laien-Theatergruppe Botnang mit einer kleinen Inszenierung für teils kritische und zustimmende Stimmen im Sinne der angestrebten und beabsichtigten Diskussion. Die ZuschauerInnen merkten natürlich schnell, dass es sich um eine einstudierte Inszenierung handelte.
Spontane Solidaritätsbezeugungen gingen von zufällig Anwesenden aus, so z.B. von einer Betroffenen, die durch „Wildwasser“ von der Aktion erfahren hatte und Rosen am Mahnstein niederlegte.
Auch vorbeiziehende japanische Touristen fotografierten den Mühlstein im Sinne einer imitierenswerten Aktion.
Die bundesweite Aktion „Mahnender Mühlstein“ begann in Regensburg und wird seit Samstag, 22. November in Stuttgart fortgesetzt. Alle Stuttgarter Bür-gerinnen und Bürger, und auch die Besucher der Stadt sind ganz herzlich ein-geladen den Ort des Mühlstein zu besuchen. Als Solidaritätsbekundung können Blumen und Grableuchten (evt. mit des Namensnennung) um den Stein herum platziert werden.
Bis Ende März soll der Mühlstein, der einen Durchmesser von 1,40 m aufweist und 1,4 Tonnen schwer ist, in Stuttgart verweilen. Danach will die Initiative mit dem „Mahnenden Mühlstein“ ihre Deutschlandtour fortsetzen. Nächste Standorte sollen Tübingen, Heidelberg, Gera, Saarlouis und Landshut sein. Die Initiative bemüht sich aber beispielsweise auch um die Städte München, Berlin, Saarbrücken, Cottbus, Hamburg, Leipzig und Schwerin.
Siershahn, den 24. November 2008
Poststr. 18, 56427 Siershahn, Tel.: 02623 / 6839 oder 0171 / 186 922 0
www.initiative-gegen-gewalt.de E-Mail:info@initiative-gegen-gewalt.de



Sympathiebekundung für die Opfer sexuellen Kindesmissbrauchs
Rosen am Mahnenden Mühlstein
(Fotos: U Dierkes)
25.11.2008, 15.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Angebot Veranstaltungen
Angebot Lesung oder Vortrag m. Diskussion
23.09.2008, 08.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Das komplexe Wissen über Inzest
Inzest - das wichtigste Tabu
mehr als nur Gesellschafts- , Kultur- oder Toleranzfrage!
Ich bin überzeugt, dass der Mensch keinesfalls als unbeschriebenes Blatt zur Welt kommt. Er bekommt eine Menge an Erb- und anderen wichtigen Informationen durch seine biologischen Eltern, Vater und Mutter, ja sogar durch deren Vater und Mutter, also seine Großeltern (Vorfahren) mit auf den Weg. Jedes Kind bekommt also Eigenschaften und Informationen mit auf den Weg ins Leben, die er sich selbst zunächst nicht aussucht.
Bei Inzest, z.B. Vater-Tochter-Inzest, multiplizieren sich diese Erbinformationen. Es liegt aber jeder anderen Inzestkonstellation auch eine andere Formel zu Grunde, die einem jeder Humangenetiker im Individualfall erklären kann.
Im Mutterleib kommen also zusätzlich zu den Erbinformationen in den Monaten bis zur Geburt viele weitere Einflüsse hinzu. Auch darüber gibt es biologische und wissenschaftliche Informationen, was in welchem Stadium der Entwicklung geschieht. Wir wissen heute also schon eine ganze Menge über das vorgeburtliche Leben eines Kindes, und speziell auch über die Beziehung zwischen Mutter und Kind, wie auch der Außenwelt, vor allem auch wenn die biologische Kindesmutter erstens Inzestopfer ist ihr zweitens gar nicht bewußt ist, dass sie schwanger ist und auch dem Inzesttäter oder Vergewaltiger die Schwangerschaft nicht bekannt ist und er aber die Kindesmutter weiterhin vergewaltigt.
Wenn nun das sexuell missbrauchte oder vergewaltigte Mädchen etwa mangels sexueller Aufklärung nicht wissen kann, dass es schwanger ist und Mutter wird, oder folglich der (Inzest)Täter oder Vergewaltiger nicht ahnt, dass sein Opfer längst schwanger ist, erlebt das Ungeborene die Vorgänge des Verbrechens im Mutterleib mit.
Selbst wenn die biologische Kindesmutter nicht mit dem Ungeborenen kommuniziert, weil sie sich in Ausweglosigkeit und Verzweiflung befindet, kommunizieren Körper und Seele miteinander, denn Fakt ist: Es gibt keine Nichtkommunikation. Jede Form, auch das Schweigen, selbst die Leere und die Verzweiflung sind Forme(l)n der Kommunikation, wennauch der Nichtkommunikation.
So erleidet ein durch inzestuösen sexuellen Missbrauch gezeugtes und zunächst noch ungeborenes KInd bereits ein inzestuöses, ja traumatisierendes Schicksal.
Es hat bereits bis zu seiner Geburt das Verbrechen an seiner Mutter miterlebt. So ist bekannt, denn es ist keinesfalls egal, ob ein Kind begrüßt, freudig erwartet und willkommen geheißen wird, oder sich die Kindesmutter als Opfer eines Verbrechens in Ausweglosigkeit und tiefer Verzweiflung befindet.
Dennoch: Alles oder allein dies entscheidet letztlich noch nicht darüber, ob ein Mensch in seinem Leben erfolgreich, glücklich oder zufrieden wird, oder: kriminell wird oder versagt.
Er ist zwar bei seiner Geburt ein traumatisierter Mensch und sein vorgeburtliches Trauma wird ihm lebenslänglich Energie, Kraft und Zeit abverlangen, die er ohne professionelle Hilfe nicht aufbringen können wird, aber er ist nicht chancenlos.
Außer den angeborenen Eigenschaften hängt eine gehörige Portion vom sozialen Umfeld ab und welche Hilfe er in diesem seinem Leben bekommt. Bildung, besonders Charakter- und Herzensbildung sind gleichermaßen Formen der Förderung und des Wissens für ein selbstbestimmtes Leben.
Selbstbestimmt heißt aber nicht nur, alle Rechte zu haben, sondern auch für sich selbst verantwortlich zu sein, Selbstverantwortung zu übernehmen, mit sich selber (und anderen) gut umzugehen.
Das alles kann ein Mensch lernen - wenn er Hilfe bekommt! Er braucht Hilfe, sein Trauma zu überwinden und damit leben zu lernen. Ein vorgeburtliches Trauma ist ein lebenslängliches Schicksal, es ist wie eine chronische Krankheit, die mit Seelenqualen und Schmerzen einhergeht und behandelt werden muss, damit trotz dieser Einsamkeit und Schmerzen Lebensfreude und Lebensqualität entwickelt werden können.
Es sind also eine Menge mehr Einflüsse und Faktoren (Elternhaus, Erziehung, Bildung, Forderung und Förderung, Intelligenz, soziales Umfeld) wirksam, die mitentscheiden, ob ein Mensch zunächst fremdbestimmt durch seine Eltern, später naturgegebene Begabungen selbstbestimmt weiterentwickeln kann oder ungünstige Verhaltensmuster ablegt. Hierbei kann Disziplin und der eigene Wille entscheidend sein.
So gibt es eine Studie, die belegt, dass soziale Verhaltensmuster von Eltern an Kinder weitergegeben oder von Kindern übernommen werden.
Und dennoch: Keine Generation, kein Mensch ist verpflichtet, fortzusetzen, was Eltern oder Vorfahren taten, ihm antaten, wenn sich dieses Tun als fatal und falsch herausstellt.
Der Verweis auf Eltern, Elternhaus und gute oder schlechte Kindheit genügt also nicht und kann nie Entschuldigung sein, etwa eigene Verhaltensweisen oder Wiederholungen zu rechtfertigen. Jeder Mensch kann, wenn er will, daran interessiert sein, an sich selbst zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln, zu erkennen, ob er im Sinne seiner Eltern weitermachen oder für sein eigenes Leben etwas verändern, anders machen möchte.
Konkret: Selbst wenn der Vater Bankräuber, Inzestverbrecher, Kinderschänder oder Terrorist war, so ist dies keine Verpflichtung oder Rechtfetigung im Sinne eines Programmes, diese Taten zu wiederholen.
Es kann also weder für Inzestopfer, noch Inzesttäter, noch Inzestkinder ein Argument sein, im Sinne der sexuellen Selbstbestimmung auf die Abschaffung des § 173 STGB zu pochen und so zu tun, als leite sich aus einer traumatischen Erfahrung das Recht auf Fortsetzung oder Wiederholung ab.
Inzest ist ein geschlossenes System. Dieses geschlossene System kann aber nur jemand kennen und erklären, der INZEST (Denken-Kommunizieren-Verhalten-Verbreiten) aus der Innenansicht kennt. Dies können mit letzter Sicherheit nur Menschen, die wie ich oder also z.B. als Inzestgeborene über die Intelligenz verfügen, Fragen aus ihrem Wissen, das in ihnen selbst gespeichert ist, zu beantworten und zu formulieren. Und folglich und im Sinne der Entstehung-Auswirkung-Wiederholung oder eben "Nichtwiederholung solcher Muster" im Sinne der Prävention, also Verhinderung, einen Ausweg, eine langfristige Lösung aufzuzeigen bereit und fähig ist.
Alle anderen noch so wohlgemeinten Ausführungen Außenstehender oder Drittpersonen werden immer nur Annäherungen oder Versuche, meistens aber unbewußte oder gewollte Falschinformationen, mitunter auch bewußte Irreführungen durch tätergesteuerte Interessen sein.
Der Kreislauf aus Genetik, die den eigentlichen Schlüssel birgt, ist ganz ganz anders, als Wissenschaftler bisher annehmen, denken und mitunter auch irrtümlich verbreiten. Denn entscheidend sind nicht spezielle Grundkenntnisse, z.B. über das Wesen der DNA und der Vererbungslehre allein, sondern der richtigen Interpretation und Zusammenführung komplexer Informations-Bausteine, die schon in vorausgehenden Generationen angelegt und begründet liegen.
Und die nicht die Philosophien fortsetzen möchten, die Inzesttreibende und Inzesttäter aus eigenen seelischen Deformierungen heraus selbstverherrlichend propagieren.
Stuttgart, 13. Juni 2008
©Ulrike M. Dierkes
07.06.2008, 13.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Archiv
Print:
MOSKAUER ZEITUNG_ 7_10_2006 pdf.
FOCUS_Reportage (5 Teile)_26_05_2006 pdf.
STUTTGARTER_NACHRICHTEN_14_06_07 pdf.
Pedocrime Fachtagung 28. Februar 2008 (PDF)
Abendzeitung_27_April_2008 pdf.
STERN_30_April_2008 pdf.
Der Standard 2_05_2008 pdf.
Kind_der_Schande_BZ_10_05_2008 pdf.
Schwestertochter_STZ_19_05_2008_pdf.
Radio:
13.11.2005 Deutsche Welle -
Trial Raises Questions abaout Germany's Incest Law
TV
Dienstag, 17. Oktober 2000 (Woche 42)
Zeichen der Zeit
Blutschande
Auswirkungen eines Verbrechens
Film von Gabriele Jenk
WDR_TV_aktuelle Stunde 04.05.2008
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05.05.2008, 23.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Luxus der Normalität
Österreich
oder
Der Luxus der Normalität
Gebannt starren wir, entsetzt
auf die Grausamkeit
logistischer Perfektion eines
Inzest-Verbrechens
Unvorstellbar
Abartig – abgründig – ja aber...
Seien wir doch froh,
dass in unserem Land
alles besser ist
Wir hoffen,
dass Licht ins Dunkle unserer
eigenen Keller und Verliese
kommt, damit wir wieder zur
Tagesordnung, dem ganzen
Wahnsinn unseres eigenen
Systems übergehen können
Macht mal das Licht aus
man sieht zuviel!
Mai, Maibowle, Tanz in den Mai
Maikäfer und Waldmeister.
Maikäfer flieg...
Deine Mutter fiel im Krieg...
Dein Vater ist ein Hampelmann,
der alle an der Nase herumführen
kann
Inzestkinder? Produkte einer
ach-so-tragischen-Liebe im
Niemandsland der Paragrafen,
die, hätte man sie abgeschafft,
statistisch gar nicht (über)leben
würden, damit das endlich aufhört,
mit diesen Opfern!
Ohne diese Verbrechen
würden sie ja gar nicht leben
Ist das nicht genug?
Genug der Ehre
der Würde,
des Scheins
des Seins!?
Was wollen die denn
noch?
Bald hat das Leben wieder einen Sinn
setzen wir uns für Täterschicksale,
Täterrechte und die Gleichstellung ihrer
Bedürfnisse und die Befriedigung ihrer
Triebe ein, Selbstbestimmung genannt
Wegsperren? Für immer? Wen?
Die Täter? Die Opfer? Die Helfer?
(Ulrike M. Dierkes, 2008)
30.04.2008, 07.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL
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