M.E.L.I.N.A e.V.

der-verein - M.E.L.I.N.A Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung e.V. - DesignBlog

Die Arbeit des Vereins




Vor 20 Jahren nahm M.E.L.I.N.A e.V. seine Arbeit auf




Bundesverdienstkreuz an Ulrike M. Dierkes, Autorin
,
Der Vereinsvorstand gratulierte: v.li n re: Robert Müller, Claudia Kley,
Sieglinde Steimle, Ulrike M. Dierkes, Thomas Eschle, Gerti Schier

Vorstand:

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Ulrike M. Dierkes, 60

1. Vorsitzende, Gründerin

erhielt 2007 für Ihr ehrenamtliches Engagement für Inzestkinder das Bundesverdienstkreuz am Bande der BRD durch den Bundespräsidenten Horst Köhler.

Vorsitzende und Gründerin des M.E.L.I.N.A Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung e.V.  Journalistin und Schriftstellerin.

Ihre Stellungnahme vor dem Bundesverfassungsgericht trug wesentlich zum Erhalt des § 173 STGB (Inzest-Verbot) bei.

Wurde 1957 in Münster/Westf. geboren, nachdem ihr Vater, ein angesehener Mann, seine älteste Tochter ab deren 7. Lebensjahr sexuell missbraucht hatte, bis diese im Alter von 13 Jahren schwanger wurde. Für eine Abtreibung war es zu spät, so wurde Ulrike geboren. Sie hatte Glück, geistig und körperlich unversehrt geboren worden zu sein.

"Schicksal sucht man sich nicht aus. Das habe ich mir nicht ausgesucht. Nach einer langen Odyssee habe ich mich entschieden, meine Erfahrungen, meine Erkenntnisse und mein Wissen an Inzestgeborene, und auf Wunsch an juristische, kirchliche und soziale Einrichtungen weiterzugeben, um einer Minderheit im Schatten der Gesellschaft zu helfen."

Das Verbrechen an ihrer Mutter hatte viele Auswirkungen auf ihr Leben, bevor sie die komplexen Zusammenhänge begriff und ein selbstbestimmtes Leben führte.

Schrieb drei Bücher "Melina`s Magie" (Roman, 1995 Georg Bitter Verlag), "Meine Schwester ist meine Mutter-Inzestkinder im Schatten der Gesellschaft" (Sachbuch, 1997 PATMOS Verlag ) und "Schwestermutter" (Autobiographie, 2004 Lübbe Verlag).


Den ihr zustehenden Erb-Pflichtteil väterlicherseits hat sie nie erhalten. Selbst die Zuhilfenahme verschiedener deutscher und internationaler Erbrechtsspezialisten verlief aufgrund verschiedener
Mechanismen der Rechtssysteme erfolglos.

Sie arbeitet heute auf der Grundlage ihrer journalistischen Qualifikation hauptberuflich im sozialen Bereich. Über ihre ehrenamtliche Arbeit als Gründerin und Vorsitzende des M.E.L.I.N.A e.V. sagt sie:"Ehrenamt ist nicht kostenlos, wir schenken unsere Zeit. Zeit kostet Geld. Darüber hinaus verursacht die Arbeit Kosten für Aufwand, Arbeitsmaterialien, Beratung, Bürogeräte, Büromaterialien, Reisen und Übernachtungen. Alles dies sollte man bedenken, wenn man die Arbeit des Vereins in Anspruch nimmt. Wir freuen uns über Spenden!" Und natürlich auch über positive Rückmeldungen.

Arbeitsschwerpunkte:
Gesamtorganisation, Fachvorträge auf Anfrage, 2007 Stellungnahme für das BVG (Bundesverfassungsgericht) - Dossier zum §173 STGB und Erhalt dieses wichtigen Schutzparagrafen.


Sieg

Sieglinde Steimle,
2. Vorsitzende

selbst betroffen,

Arbeitsschwerpunkte:

berät aufgrund eigener Betroffenheit und arbeitet aktiv an der Umsetzung und Realisierung kurzfristiger Ideen und langfristiger Ziele des Vereines. Testet Seminare, z.B. zur mentalen und psychischen Hygiene für HelferInnen.



Roslies Wille-Nopens,
Ehrenvorsitzende, Gründerin

Mitgründerin, Traumatherapeutin in eigener Praxis, erhielt für ihr unermüdliches soziales Engagement die Verdienstmedaille des Landes Niedersachsen.

Aktiv in verschiedenen Fachgremien, z.B. in der "Ärztlichen Akademie für Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen e.V." München, Mitglied der "ISSD - Diccossiation - ISSD", 



Sabina Gärtner-Nitsche,
Rechtsanwältin mit Zulassung am OLG

Als Anwältin begleitet und vertritt sie Inzestopfer (z.B. Mitglieder unseres Vereines) und errang für Inzestgeborene bereits maßgebliche Fortschritte und Siege bei der Umsetzung des Opferrechts zugunsten Inzestgeborener in trotz bereits verjährten Inzestverbrechen.

Schwerpunkt: Sozialrecht und Betreuungsrecht.


 


Thomas Eschle
Rechtsanwalt

Rechtsanwalt, Familien- u. Strafrecht, OEG

Als Rechtsanwalt beschäftige ich mich schwerpunktmäßig mit allen rechtlichen Fragen, welche sich mit dem Thema Arbeitsrecht und Gesundheitsrecht im weitesten Sinne, dem Familienrecht oder dem Unternehmensrecht für kleine und mittlere Betriebe und Selbstständige, befassen.

Meine Dienstleistung umfasst je nach Ihrem Wunsch, die rechtliche Beratung, die außergerichtliche Vertretung sowie die gerichtliche Vertretung Ihrer Interessen.

Das Honorar richtet sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz ( RVG ) oder nach einer Vergütungsvereinbarung.

Wenn Sie Fragen haben, dann freue ich mich gerne über Ihren Anruf oder Ihre E-Mail um einen Besprechungstermin mit Ihnen zu vereinbaren.

Das Kanzleisekretariat ist wie folgt geöffnet:

Mo bis Fr von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr
(ausser Freitagnachmittag)



Claudia Kley,
Finanzen, Mitgründerin

Die meisten Betroffenen innerfamiliärer Gewalt wie Inzest leiden nicht nur psychisch und physisch an den Folgen dieser Gewalt, sondern geraten durch die Täter und deren Manipulationen (etwa beim Erbrecht) in finanziell katastrophale Lagen. Diesen Menschen möchte ich mit meinen Erfahrungen in der Schuldnerberatung helfen.


Robert  Müller
technischer Berater


geb. in Dux (Duchcov) in der Tschechoslowakei. Ein Jahr nach dem Prager Frühling siedelte seine Familie nach Deutschland um. Schulbesuch und Abitur, Zivildienst als Altenhelfer. Praktikum in einem Tonstudio (BIG KEY Tonstudio) bei Peter Seiler und Donald Dilocker.

Erste Berufserfahrungen mit Musikern, Schauspielern und kreativen Menschen.Studium der Nachrichtentechnik in Mannheim an der FHT.
 Diplomarbeit an Partner-Uni in Faro, Universidade do Algarve (Portugal), auch in portugiesisch.

3 Monate in Saudi Arabien bei Saudi Telecom (Dedasad). Festangestellt in Telekommunikationsunternehmen.

Begegnete Ulrike M. Dierkes auf dem Aktionstag gegen Gewalt in Göttingen.


Kontakt: melina.ev@t-online.de

Spendenkonto: DE69 6005 0101 0002 7048 23

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Letzter Freistellungsbescheid: 27.11.2017

   

   

   

   
    Mehrere Jahre in Folge erhielt unser Verein die
    Urkunde "Echt gut!" Baden-Württemberg in der
    Kategorie "Soziales Leben"