M.E.L.I.N.A Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung e.V.
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Seit Gründung 1997 
gemeinnützig anerkannt
letzte Freistellung 5.8.14





Auszeichnung 2010
Land der 365 Ideen
 





Bundesverdienstkreuz an
Ulrike M. Dierkes, 2007



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Aktuell:
Lesen Sie in "trott war" - Die Straßenzeitung im Süden
den Artikel "Wenn der Bruder mit der Schwester" von Nico Nissen
zu dem u.a. M.E.L.I.N.A e.V. beigetragen hat.





Zur Zeit bereiten wir unsere Feier
zum 20-jährigen Bestehen unseres Vereins vor.
Auch haben wir uns am HelferHerzen – Der dm-Preis für Engagement beworben und hoffen auf Unterstützung.


Hilfe für Inzestkinder




Preisverleihung am Freitag, 3. September 2010
im Bezirksrathaus Stuttgart-Botnang


v.r.n.l.: Mina Smakaj (stv. Bezirksvorsteherin), Ulrike M. Dierkes (Vorsitzende des M.E.L.I.N.A e.V.), Claudia Kley, (Finanzzuständige), Sieglinde Steimle, (2. Vorsitzende), Martin Kroiss, Repräsentant der Deutschen Bank,

Offizielle Pressemeldung:

Stuttgart, 3. September 2010  – Der Verein „M.E.L.I.N.A. Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung“ ist mit seiner Initiative „Hilfe für Inzestkinder“ Preisträger des bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“.


Der aus Spenden finanzierte Verein betreut Betroffene, leistet juristische Hilfestellungen und informiert mit Ausstellungen und Lesungen über das Thema. Martin Kroiss von der Deutschen Bank in Stuttgart zeichnet heute den Verein, der sich für Inzestopfer einsetzt und die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren möchte, als „Ausgewählten Ort 2010“ aus. Damit ist „Hilfe für Inzestkinder“ einer von 365 Preisträgern, die jedes Jahr von der Deutschen Bank und der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt wird.


Aus mehr als 2.200 eingereichten Bewerbungen überzeugte die Initiative „Hilfe für Inzestkinder“ die unabhängige Jury und repräsentiert mit ihrer  zukunftsfähigen Idee Deutschland als das „Land der Ideen“. Zum besonderen Erfolg des Vereines gehört der Erhalt des § 173 STGB (Inzestschutzparagraf), der vor inzestuösen Übergriffen innerhalb der Familie schützen soll.


Ulrike M. Dierkes, Gründerin und Vorsitzende des „M.E.L.I.N.A Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung“ wurde 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande der BRD geehrt. Zusammen mit Sieglinde Steimle, zweite Vereinsvorsitzende, und Claudia Kley, Finanzzuständige, nahm sie die Auszeichnung als „Ausgewählter Ort“ entgegen.


„Wir sind sehr stolz, zu den Preisträgern zu gehören und hoffen, dass alle Inzestkinder die Möglichkeit erhalten, ihre Abstammung und Identität zu klären“, so Ulrike M. Dierkes in ihren Dankesworten. „Die zahlreichen Maßnahmen von M.E.L.I.N.A. e.V. sollen die Betroffenen in Ihrer Existenz bestärken und in ihren Rechten unterstützen, sowie  ermutigen, mit ihrer schwierigen Situation besser umgehen zu können. Durch unsere engagierte Vereinsarbeit verleihen wir den betroffenen Menschen eine Stimme, damit sie in ihren Rechten in der Öffentlichkeit - uns allen – wahrgenommen werden", so Ulrike M. Dierkes weiter.


Wolfgang Stierle, Bezirksvorsteher hatte sich als Schirmherr an die Seite des Vereines gestellt und freute sich über diese bedeutende Preisverleihung, zudem diese Ehrung mit der festen Installation eines Ehrenschildes einher geht, die den Ort Stuttgart-Botnang dauerhaft als ausgewählten Ort würdigt.


Dr. Reinhard Löffler, Landtagsabgeordneter der CDU, der dem Verein ebenfalls als Schirmherr zur Seite stand, sagte anlässlich der Preisverleihung:“Inzestkinder  und Kinder aus Vergewaltigung haben bei ihrem Schmerz einen Anspruch auf Hilfe. M.E.L.I.N.A e.V. erfüllt diesen Anspruch und dafür bedanke ich mich. Niemanden allein lassen, niemanden zurücklassen, alle mitnehmen und allen das Selbstbewusstsein für ein Leben in Würde und Achtung zu schenken, ist für mich das wichtigste gesellschaftliche Gebot des Zusammenlebens. Ohne M.E.L.I.N.A e.V. wäre unsere Gesellschaft ärmer. Lassen Sie nicht nach.“


Eine Ausstellung zeigt bis Ende September die wichtigsten Dokumente des Vereines, die seine Arbeit und seine Erfolge im Zusammenwirken mit Kirchen, Justiz und Presse widerspiegeln. 


Die Rahmung der Exponate erfolgte durch die Galerie Hinter Lenchens Haus, Bendorf.







© panthermedia.net/Christian Rehrmann

Der GZSZ-Inzestskandal
und die Lüge von der „verbotenen Liebe“

Von Lea-Natascha Wyss, interviewte Ulrike M. Dierkes




Aktuellster Fall:

Inzest-Täter bedroht eigene Tochter sexuell


Nied. Vier Jahre hat er wegen Vergewaltigung der eigenen Tochter in Haft gesessen. Sogar ein Kind hat der 55-Jährige mit ihr gezeugt. Aus dem Gefängnis entlassen, spürt er sie im Sommer vergangenen Jahres auf Facebook auf und schickt ihr ein pornografisches Foto zu, kombiniert mit übelsten sexuellen Anspielungen. Auch ihren Ehemann beleidigt er, kündigt sogar an, ihn körperlich anzugehen. Von „Kopf abhacken“ ist die Rede. 200 Tagessätze à 40 Euro wegen zweimaliger Bedrohung, einmal davon kombiniert mit Beleidigung, soll der Mann aus Nied nun zahlen. Dagegen legte der gebürtige Jugoslawe jetzt Widerspruch ein und erschien mit Verteidiger vor dem Höchster Amtsgericht.

Als Zeugen sind die Tochter und ihr Mann geladen. Aber nur der Schwiegersohn hat sich von Gießen aus auf den Weg nach Höchst gemacht, um vor Gericht auszusagen. „Meine Frau hat einen Arzttermin“, sagt er. Wahrscheinlicher scheint, dass sie der unerträglichen Begegnung aus dem Weg gehen will. Wie viel aggressives Potenzial in dem Angeklagten steckt, zeigt sich, als er den Gerichtssaal betritt und selbstherrlich verlangt, der Zeuge solle den Raum verlassen. Die Richterin weist ihn deutlich in die Schranken und nimmt dann seine Personalien auf. Acht Kinder von drei Frauen habe er, Kontakt nur zu einem der Kinder. Seit Anfang der 90er Jahre ist der gelernte Kaufmann arbeitslos. Das sei auch der Grund für den Einspruch gegen den Strafbefehl, sagt sein Anwalt. Die Tat werde nicht bestritten. Sein Mandant nämlich bekomme nur Hartz IV. Von daher sei der Tagessatz mit 40 Euro zu hoch angesetzt. Amtsanwalt und Richterin stimmen dem Einspruch zu und setzten die Höhe des Tagessatzes auf 10 Euro herab. Der 55-Jährige verlässt zufrieden den Raum, der Schwiegersohn schüttet der Richterin noch sein Herz aus über die schlimme Situation.

(juwi)

Quelle: Höchster Kreisblatt, 26.03.2016

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Zur Zeit bereiten wir unsere Feier zum
20-jährigen Bestehen unseres Vereins vor.




Hilfe für Inzestkinder




Preisverleihung am Freitag, 3. September 2010
im Bezirksrathaus Stuttgart-Botnang


v.r.n.l.: Mina Smakaj (stv. Bezirksvorsteherin), Ulrike M. Dierkes (Vorsitzende des M.E.L.I.N.A e.V.), Claudia Kley, (Finanzzuständige), Sieglinde Steimle, (2. Vorsitzende), Martin Kroiss, Repräsentant der Deutschen Bank,

Offizielle Pressemeldung:

Stuttgart, 3. September 2010  – Der Verein „M.E.L.I.N.A. Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung“ ist mit seiner Initiative „Hilfe für Inzestkinder“ Preisträger des bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“.


Der aus Spenden finanzierte Verein betreut Betroffene, leistet juristische Hilfestellungen und informiert mit Ausstellungen und Lesungen über das Thema. Martin Kroiss von der Deutschen Bank in Stuttgart zeichnet heute den Verein, der sich für Inzestopfer einsetzt und die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren möchte, als „Ausgewählten Ort 2010“ aus. Damit ist „Hilfe für Inzestkinder“ einer von 365 Preisträgern, die jedes Jahr von der Deutschen Bank und der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt wird.


Aus mehr als 2.200 eingereichten Bewerbungen überzeugte die Initiative „Hilfe für Inzestkinder“ die unabhängige Jury und repräsentiert mit ihrer  zukunftsfähigen Idee Deutschland als das „Land der Ideen“. Zum besonderen Erfolg des Vereines gehört der Erhalt des § 173 STGB (Inzestschutzparagraf), der vor inzestuösen Übergriffen innerhalb der Familie schützen soll.


Ulrike M. Dierkes, Gründerin und Vorsitzende des „M.E.L.I.N.A Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung“ wurde 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande der BRD geehrt. Zusammen mit Sieglinde Steimle, zweite Vereinsvorsitzende, und Claudia Kley, Finanzzuständige, nahm sie die Auszeichnung als „Ausgewählter Ort“ entgegen.


„Wir sind sehr stolz, zu den Preisträgern zu gehören und hoffen, dass alle Inzestkinder die Möglichkeit erhalten, ihre Abstammung und Identität zu klären“, so Ulrike M. Dierkes in ihren Dankesworten. „Die zahlreichen Maßnahmen von M.E.L.I.N.A. e.V. sollen die Betroffenen in Ihrer Existenz bestärken und in ihren Rechten unterstützen, sowie  ermutigen, mit ihrer schwierigen Situation besser umgehen zu können. Durch unsere engagierte Vereinsarbeit verleihen wir den betroffenen Menschen eine Stimme, damit sie in ihren Rechten in der Öffentlichkeit - uns allen – wahrgenommen werden", so Ulrike M. Dierkes weiter.


Wolfgang Stierle, Bezirksvorsteher hatte sich als Schirmherr an die Seite des Vereines gestellt und freute sich über diese bedeutende Preisverleihung, zudem diese Ehrung mit der festen Installation eines Ehrenschildes einher geht, die den Ort Stuttgart-Botnang dauerhaft als ausgewählten Ort würdigt.


Dr. Reinhard Löffler, Landtagsabgeordneter der CDU, der dem Verein ebenfalls als Schirmherr zur Seite stand, sagte anlässlich der Preisverleihung:“Inzestkinder  und Kinder aus Vergewaltigung haben bei ihrem Schmerz einen Anspruch auf Hilfe. M.E.L.I.N.A e.V. erfüllt diesen Anspruch und dafür bedanke ich mich. Niemanden allein lassen, niemanden zurücklassen, alle mitnehmen und allen das Selbstbewusstsein für ein Leben in Würde und Achtung zu schenken, ist für mich das wichtigste gesellschaftliche Gebot des Zusammenlebens. Ohne M.E.L.I.N.A e.V. wäre unsere Gesellschaft ärmer. Lassen Sie nicht nach.“


Eine Ausstellung zeigt bis Ende September die wichtigsten Dokumente des Vereines, die seine Arbeit und seine Erfolge im Zusammenwirken mit Kirchen, Justiz und Presse widerspiegeln. 


Die Rahmung der Exponate erfolgte durch die Galerie Hinter Lenchens Haus, Bendorf.







© panthermedia.net/Christian Rehrmann










Hilfe für Inzestkinder, Stuttgart


Freitag, 03.09.2010
Veranstaltung:
Vereinsvorstellung mit einer Dokumentation der Arbeit, Leistungen und Erfolge des Vereins


Schirmherren: Wolfgang Stierle, Bezirksvorsteher, S-Botnang
Dr. Reinhart Löffler, MdL, Landtagsabgeordneter (CDU)



Stütze in der Not


Es kann ein Brief sein, den der Postbote bringt. Manchmal ist es ein Anruf. Täglich wenden sich durchschnittlich fünf Menschen an den Verein „M.E.L.I.N.A Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung“. Hinter jeder Kontaktaufnahme verbirgt sich ein Mensch, der Schlimmes durchleben musste, sich in einer schwierigen Lage befindet und Hilfe benötigt. Der aus Spenden finanzierte Verein gibt diese Unterstützung.

So hilft die Organisation beispielsweise Inzestopfern bei juristischen Auseinandersetzungen. Eine Selbsthilfegruppe betreut zudem derzeit rund 50 Betroffene. Mit Ausstellungen und Lesungen sensibilisiert der Verein auch die Öffentlichkeit für das Thema Inzest sowie die schwerwiegenden Folgen für die Opfer. Mit der Vereinsarbeit erhalten Menschen eine Stimme, die sonst oftmals nicht gehört werden.

Das Angebot stößt auf großes Interesse: Etwa 1000 Menschen pro Tag besuchen die Internetseite der Organisation. Für ihren bemerkenswerten Einsatz wurde die Vorsitzende und Vereinsgründerin Ulrike M. Dierkes im Jahr 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.


Bis Ende September dokumentierte eine öffentliche Ausstellung im Bezirksrathaus Stuttgart-Botnang die Arbeit und wichtigsten Erfolge des Vereines. Die Rahmung der Exponate erfolgte durch die Galerie Hinter Lenchens Haus, Bendorf.









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Täglich erreichen uns Anfragen Betroffener, Ratsuchender, Inzestopfer.



                            http://www.tagesschau.de/ausland/abtreibung-103.html


Inzestkinder im Schatten der Gesellschaft

https://www.akruetzel.de/wp-content/uploads/340-Finale-Version.pdf#page=12&zoom=auto,-16,860





Rückblick:




Ulrike M. Dierkes (re) 2001 im SWR "Nachtcafé" bei Wieland Backes





Pforzheimer Zeitung

Wieland Backes öffnet sein Nähkästchen

Wie findet das „Nachtcafé“ seine Themen? Wie schafft es Moderator Wieland Backes (64), eine ausgeglichene Gesprächsatmosphäre zu erzeugen? Eine Atmosphäre, die im deutschen Fernsehen ihresgleichen sucht? Und ebenfalls höchst erstaunlich: Warum reden freitagabends in der SWR-Talkshow nicht alle wild durcheinander, wie es häufig in anderen Debattier-Sendungen geschieht?

PZ-Verleger Thomas Satinsky reiht am Mittwochabend im voll besetzten PZ-Forum Frage an Frage – und der „ungekrönte König des Niveau-Talks“ plaudert bereitwillig aus einem prall gefüllten Nähkästchen. Zuvor hat das „SWR-Urgestein“ in „Mappus-Town“ – wie Backes Pforzheim schmunzelnd nennt – bereits einige bewegende Kapitel aus seinen beiden Büchern zum „Nachtcafé“ vorgelesen.


In seinem ersten Buch schildert der Moderator in geschliffen präziser Sprache markante Vorkommnisse der mit über 540 Folgen erfolgreichen Talkshow. Im neuen Werk versammelt Backes seine hintersinnig-humorvollen Zitate am Ende jeder Sendung. Dabei begegnen wir Bonmots verschiedenster Typen wie Benjamin Franklin, Woody Allen oder Paul Watzlawick.

Flucht des Starregisseurs

Zunächst aber erfahren die Forumsbesucher, wie es zum Eklat mit Star-Regisseur Dieter Wedel kam. Der stürmte einst acht Minuten nach Beginn der Aufzeichnung aus dem Studio. Eine lesbische Diskussionsteilnehmerin hatte zum Thema „Wie viel Freiheit verträgt die Liebe?“ ihre Meinungsfreiheit weidlich genutzt. Sie hatte Wedels unorthodoxen Lebenswandel mit mehreren Partnerinnen verächtlich gemacht. Weil Wedel allerdings weder einen Neuanfang wünschte noch etwas gegen ein Ausstrahlung unternahm, ging der bisher einzige Eklat im „Nachtcafé“ auch über den Sender.

Anrührend auch das Kapitel über eine Sendung, in der das Kind aus einem Inzest zwischen Vater und Schwester über „Familiengeheimnisse“ diskutierte. Die heute 52-jährige Journalistin und Autorin Ulrike M. Dierkes habe bis sie 30 Jahre alt war geglaubt, die Beziehung ihres Vaters zu ihrer Schwester/Mutter habe auf gegenseitiger Liebe basiert. „Eine aufwühlende Sendung“ erinnert sich Backes, auch für die ganze „Nachtcafé“-Redaktion.


Diese besteht aus zwölf Mitgliedern und Backes. Mittwochnachmittags bei der Redaktionskonferenz werde durchaus „gnadenlos Kritik“ geübt. Er, so Backes, schätze und brauche ein ehrliches Umfeld – auch zu Hause. Das „hört man nicht immer“ gern, aber andernfalls würden die Sendungen schlecht. Und ein guter Chef dürfe nicht beleidigt sein, sondern muss ein wenig „über den Dingen stehen“.


Gut hat Backes jedenfalls seine Gäste im Griff. Aber wie diszipliniert er sie? Vorab gebe es ein „Briefing“ zum Sendungsverlauf. Dabei bitte er seine Gäste ausdrücklich dazu, aufeinander zuzugehen. Ohnehin „habe ich sie im Griff, auch wenn sie das nicht merken“, verrät der Moderator und erntet Heiterkeit im Publikum. Nur einmal habe Gregor Gysi im Redeschwall kein Ende finden können. Nach mehrmaliger Ermahnung habe ein barsches „Gysi, Pause!“ Wirkung erzielt.

Backes erzählt dergleichen alles eben so ruhig und sachlich in seinem Plauderton, als ob er über die Vorzüge von frischen gegenüber getrockneten Feigen berichtetet. Unspektakulär, aber druckreif, in kurzen Sätzen, die sich in einem schmeichelnden Duktus wie kleine Perlen aneinanderreihen.


Geschichten aus dem Leben


Die Themen finde seine Redaktion in mitunter durchaus harten Diskussionen. Orientierung geben „Geschichten, die das Leben schreibt“, und die finde man durchaus häufig in Zeitungen wie der PZ. Stolz mache bisweilen, dass sein Nachtcafé“ durchaus die Nase vorn habe und andere Sendungen ihre Themen aufgreifen. Mit seinen Themen wolle das „Nachtcafé“ etwas über und für das Leben vermitteln. „Tiefgang und Humor“, das soll am Ende jeder Sendung das Schluss-Zitat vermitteln, das von den Stammzuschauern besonders geschätzt werde. So sehr, dass einst der Verzicht darauf, auf erheblichem Protest per Post und Telefon gestoßen sei.


Ganz besonders angetan habe es ihm ein Zitat von Maurice Chevalier (1888–1972): „Millionen von Menschen sehnen sich nach Unsterblichkeit und wissen nicht mal, was sie mit einem verregneten Sonntagnachmittag anfangen sollen...“

Michael Schenk

www.swr.de/nachtcafe/

Sendezeit: freitags um 22 Uhr im S 3-Fernsehen

„Das Nachtcafé-Zitatebuch“

Hohenheim Verlag, 8,90 Euro

„Geschichten aus dem Nacht-

café“ Hohenheim Verlag

18,90 Euro

 


 

Bitte schicken Sie uns Ihre Anfragen per e-Mail. Wir bearbeiten diese
schnellstmöglich.


Flyer des M.E.L.I.N.A e.V.



Täter - Opfer
und die Sache mit den Zahlen

- eine Lyrik -

Wieviele sind das denn?
sicherlich doch nicht Viele,
oder?

Wenn es um Opfer geht,
ist jedes Opfer
ein Opfer zuviel.

Wenn es um Täter geht
geht es meistens
um Einzelfälle.

Schicksale.

Wer zwischen
Himmel und Erde
schwebt,

wessen Leben
auf den Kopf gestellt
ist

wer zwischen
den Stühlen sitzt,

wem die Hände gebunden
sind und wer einen Maulkorb
trägt, bestimmt nicht
selbst über sein Leben.

Ich begegnete vielen Menschen,
die nur einen Täter kannten,
oder nur ein Opfer waren,

aber deren Täter im Leben ihrer
vielen Opfer so viel angerichtet
haben, daß nichts reparabel war.

Tatsache aber ist,
dass viele Helfer nötig sind,

Tatsache ist auch, dass viele
Verbrecher viele Opfer haben
aber die Zahl ihrer Opfer nur
Wenige interessieren,

egal,

Wieviele es sind.

(Ulrike M. Dierkes, 2007)



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Wiener (48) schwängerte Tochter

31.01.2014, 13:26
Ein 48 Jahre alter Mann ist am Freitag am Wiener 
Straflandesgericht wegen Blutschande zu sechs Monaten
bedingter Haft verurteilt worden. Der Wiener hatte sich
über Jahre hinweg an seiner im Februar 1991 geborenen
Tochter vergangen und diese am Ende sogar geschwängert.
Als die junge Frau von der Schwangerschaft erfuhr, schickte
sie dem Vater eine SMS mit den Worten:"Papa, du wirst Opa".

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Angeklagte hatte beim Prozessauftakt im Dezember das
inzestuöse Verhältnis zur leiblichen Tochter so beschrieben,
als wäre dies nichts Ungewöhnliches: \"Das hat sich so
ergeben\", erklärte er. Nachdem ihn seine Lebensgefährtin
aus der Wohnung geworfen hatte, sei er mit der Tochter
zunächst in ein Heim und später in eine Wohnung gezogen.
Man habe sich wiederholt über intime Kontakte unterhalten,
"beim dritten Mal haben wir uns geeinigt", so der
48-Jährige. Zu Beginn habe er "ein bis zwei Mal pro Woche
"Sex mit der Tochter gehabt." Dann ist es immer mehr
geworden. Es war eine Beziehung." Kind kam mit Missbildungen zur Welt Eigenen Angaben zufolge machte der Vater im Jänner 2012 mit
der Tochter Schluss. Danach brachte die damals fast 22-
Jährige einen Buben zur Welt, der massive gesundheitliche
Beeinträchtigungen aufwies. Unter anderem hatte der Kleine
an jeder Hand sechs Finger und am rechten Fuß sechs Zehen.
Die Ärzte und das Jugendamt wurden misstrauisch und fragten
nach, wer der ominöse "Ex-Freund" sei, den die junge
Frau als Vater angegeben hatte, weil eine im Spital
vorgenommene Blutanalyse darauf hindeutete, dass das Kind
einer inzestuösen Verbindung entstammte. Die 22- Jährige habe auf entsprechendes Befragen zunächst
"gar nichts gesagt", erklärte eine Vertreterin des
Jugendamts am Freitag im Zeugenstand:"Es ging über
mehrere Monate, das zu thematisieren. Sie ist in Schweigen
verfallen, wenn das thematisiert wurde. Sie hat um den
heißen Brei herumgeredet." Nach Aussage der Tochter gab
sie später den Behörden ihren Vater nur deshalb als
Kindsvater bekannt, weil das Jugendamt ihr mit der Wegnahme
des Kindes gedroht haben soll, wenn sie nicht reinen Tisch
mache. Die Behörde wies diese Behauptung vehement zurück. Richter:"Fall ist moralisch schockierend" Der Fall sei "moralisch schockierend", räumte der Richter
 in der Urteilsbegründung ein. Das Beweisverfahren habe
aber keinen eindeutigen Nachweis erbracht, dass die
mittlerweile knapp 24 Jahre alte Tochter zur Duldung des
Beischlafs gezwungen oder überredet wurde. Im Zweifel wurde
auch davon ausgegangen, dass es zu den Übergriffen erst kam,
nachdem die Tochter bereits das 18. Lebensjahr vollendet
hatte. Die junge Frau ist laut einem Gutachten psychisch
schwer beeinträchtigt. Der Strafrahmen für einvernehmlichen Sex mit einer Person,
mit der man in gerader Linie verwandt ist, beträgt
grundsätzlich bis zu einem Jahr Haft. Der Schöffensenat
hielt die Hälfte davon für angemessen, die dem Mann unter
Setzung einer dreijährigen Probezeit auf Bewährung
nachgesehen wurde, weil er keine einschlägigen Vorstrafen
hatte. Man könne "keine unbedingte Haft" verhängen,
"nur weil es moralisch entsetzlich ist", sagte der
Richter.
Schmerzensgeld an Tochter vom Gericht abgewiesen Für die Einvernahme bekam die Tochter, die sich dem
500 Euro zugesprochen. Ihre darüber hinausgehenden
Ansprüche von 50.000 Euro für angeblich erlittene leicht-
bis mittelgradige psychische Schmerzen wies das Gericht ab,
weil der Tochter im gesetzlichen Sinn kein Opferstatus
zukomme. Der 48- Jährige nahm die Strafe sofort an. Der Staatsanwalt
gab keine Erklärung ab.




Neueste Zuschriften:

Täglich erhalten wir e-Mails Betroffener, die Hilfe suchen:

Hallo, ich bin ein Kinder einer Vergewaltigung, mittlerweile 43 Jahre alt und mir geht es psychisch zunehmend schlechter, chronisch depressiv. Es versteht mich niemand, ich fühle mich wie ein Alien. Ich würde so gerne Kontakt aufnehmen. Gibt es in Oberbayern auch Betroffene oder Gruppen? Liebe Grüße A.

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Liebe Leute von MELINA,

im März 1957 wurde ich als Produkt einer Vergewaltigung geboren. Seitdem macht mir dies das Leben schwer. Gibt es noch andere in dieser Situation? Und kann man sich zu einem Austausch treffen?


Wir geben an dieser Stelle diese Frage weiter - vielleicht findet der Betroffene ja bald Leidensgenossen und ist mit seinen Befindlichkeiten und Fragen bald nicht mehr allein.

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05.02.2014 · Kempten

Kempten: Vierter Verhandlungstag wegen schweren sexuellen Missbrauchs

Anklage · Im Landgericht Kempten wird am Vormittag ein Prozess wegen schweren sexuellen Missbrauchs fortgesetzt. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, seine zum Tatzeitpunkt minderjährige Tochter mehrfach sexuell missbraucht zu haben.

Justitia
Bild: Daniel Reinhardt (dpa)

Der 47-Jährige muss sich zudem wegen Inzest, Vergewaltigung und Körperverletzung verantworten. Der Angeklagte war bereits zu 12 Jahren Haft verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof zweifelte aber an den Aussagen der Tochter und hob das Urteil auf. Deswegen muss nun neu verhandelt werden, unter anderem wird ein Ermittlungsrichter aussagen, der mit dem Fall befasst war.

Beginn der Verhandlung ist um 9 Uhr vor dem Landgericht Kempten.


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Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 23.01.2014

Neun Jahre Gefängnis für Inzest

Oberländer setzte für OLG bei Missbrauch seiner Tochter „exorbitantes Unrecht“.



Von Reinhard Fellner


Innsbruck – Zwei Tage dauerte im Juli der Prozess gegen einen Oberländer, der eine seiner Töchter nicht nur über Jahre schwer missbraucht, sondern auch drei seiner Söhne misshandelt hatte.


Im Prozess vor dem Schöffensenat widersprachen sich jedoch die Aussagen der Kinder und des 38-Jährigen. Einzig den Besitz von Tausenden Kinderpornos hatte der 2012 Verhaftete zugestanden. Nachdem ein Kinderheim den psychischen und physischen Zustand der ältesten Tochter aufgezeigt hatte, bekräftigte Gerichtspsychiaterin Karin Kramer-Rein­stadler, dass das Mädchen eine „schwere posttraumatische Störung“ aufweise.


Staatsanwältin Karin Draschl im Juli: „Alle Beweise fügen sich zu einem schlüssigen Puzzle zusammen. Insbesondere die Aussagen der Tochter sind gutachterlich belegt. Solche Missbrauchsdetails denkt sich keine 13-Jährige aus. Sie weiß ganz genau, dass es danach für sie kein Zuhause mehr geben kann. Auch wird niemand mit so einer schweren traumatischen Störung geboren!“


Der Schöffensenat verhängte darauf unter lautem Protest des Oberländers neun Jahre Haft für schweren sexuellen Missbrauch von Unmündigen, Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses, Blutschande, pornografische Darstellung von Minderjährigen und fortgesetzte Gewaltausübung.


Auch gestern am Oberlandesgericht erhob der Oberländer gegen den Berufungssenat die Stimme. Dieser bestätigte nämlich dessen Strafe in vollem Umfang: „Der Unrechtsgehalt Ihrer Taten ist wirklich exorbitant hoch. Eher müssten wir Ihre Strafe sogar noch erhöhen!“


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Letzte Zuschrift:

Hallo Ihr Lieben,

herzlichen Dank für Eure Arbeit und alles Gute für das nächste Jahr. Das hat

mir sehr geholfen mich und  meine Geschichte zu akzeptieren.

E.L.


Neueste Meldung:

Leipziger Forscher: Sibirische Neandertaler betrieben Inzest

In dieser Höhle in Sibirien wurde der Knochen gefunden, der nun untersucht worden ist. Foto: B. Viola/MPI f. evolutionäre Anthropologie/ dpaIn dieser Höhle in Sibirien wurde der Knochen gefunden, der nun untersucht worden ist.
Leipzig. Die Neandertaler in Sibirien haben vor rund 50.000 Jahren Nachkommen auch mit engeren Verwandten gezeugt. Das fanden Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig heraus. Sie stützen ihre Aussagen auf die Untersuchung von DNA, die aus einem Zehenknochen einer Frau gewonnen wurde. Demnach waren die Eltern dieser Frau nahe Verwandte. Ihre Studie veröffentlichten die Experten im britischen Journal „Nature“.

„Wir führten verschiedene Inzuchtszenarien am Computer durch und entdeckten, dass die Eltern dieser Neandertalerfrau entweder Halbgeschwister mütterlicherseits, Großcousin und Großcousine, Onkel und Nichte, Tante und Neffe, Großvater und Enkelin oder Großmutter und Enkelsohn gewesen sein müssen“, sagte Populationsgenetiker Montgomery Slatkin von der Universität von Kalifornien in Berkeley (USA), der einen Teil der Genom-Analysen leitete. Weitere Untersuchungen ergaben demnach, dass die Populationen der Neandertaler klein waren und Inzucht möglicherweise häufiger vorkam.

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08.12.13 19:54 Uhr
 1.159
 
 

Australien: Großfamilie entstand durch Inzest über Generationen


In New South Wales in Australien wurde eine Großfamilie unter elenden Umständen aufgefunden. Ohne Strom und fließendes Wasser hausten sie in Zelten, Wohnwagen oder Blechhütten. Alles war voller Müllberge. Die Kinder waren verwahrlost, konnten sich kaum artikulieren und kannten keine Körperpflege. 

Genetische Untersuchungen zeigten, dass elf minderjährige Kinder durch Inzest entstanden waren. Die Behörden registrierten, nachdem den Eltern die Kinder entzogen wurden, dass alle Kinder sexuell unangemessenes Verhalten aufwiesen. 

Ältere Familienmitglieder wurden nicht untersucht, aber die Richter gehen davon aus, dass der Inzest bereits über Generationen erfolgte. Einige der Familienangehörigen erhielten Sozialleistungen. Die Behörden schweigen zu dem Vorwurf, keine Kontrollen durchgeführt zu haben.


Von Stiefvater missbraucht

Zwölfjährige bringt in Österreich Kind zur Welt

19.11.2013, 17:14 Uhr | dpa

Eine Zwölfjährige hat im Burgenland in Österreich ein Kind zur Welt gebracht. Der Vater des Babys soll ihr Stiefvater sein. Die Behörden ermitteln wegen Kindesmissbrauch.

Der etwa 30-jährige Mann, der sich bereits wegen eines Sexualdelikts vor Gericht verantworten musste, befindet sich in Untersuchungshaft.

Das Verfahren wurde auch auf die Mutter des Kindes ausgedehnt, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt am Dienstag der Nachrichtenagentur APA mit.

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Endlich!!




CDU-Generalsekretär Ulf Thiele fordert "Task Force Pädophilie und Inzest in der Politik der Grünen"


(BPP) Die Forderung des Landtagsabgeordneten der Grünen, Helge Limburg, und weiterer Politiker der Grünen, Inzest zu legalisieren und den Paragrafen 173 Strafgesetzbuch abzuschaffen, steht nach Auffassung von CDU-Generalsekretär Ulf Thiele "in der schlimmen Tradition der Pädophilie-Politik die die Grünen bis Ende der achtziger Jahre vertreten haben."

Hintergrund: Die Niedersächsischen Grünen stehen in der Kritik, nachdem bekannt geworden war, dass der Spitzenkandidat der Grünen im Bundestagswahlkampf, Jürgen Trittin, Anfang der achtziger Jahre ein Kommunalwahlprogramm der Göttinger Grünen verantwortet hatte, in dem unter bestimmten Umständen die Straffreiheit pädophiler Handlungen gefordert wurde. Unter seinem Vorsitz hatte die Landtagsfraktion der niedersächsischen Grünen noch Ende der achtziger Jahre Kontakte zu Aktivistengruppen der Pädophilen-Szene.

Der niedersächsisc he Landtagsabgeordnete der Grünen Helge Limburg war 2008 Mitautor eines Beschlusses, in dem die Grünen Jugend die Abschaffung des Paragrafen 173 StGB sowie "die sofortige Amnestierung aller Personen, die aufgrund des §173 StGB verurteilt worden sind" fordert.  Der Paragraf 173 StGB stellt den "Beischlaf mit einem leiblichen Abkommen" unter Strafe.

weiterlesen








Inzest - Zwischen Ethik und Ekel


Samstag, 15. März 2013 - Ulrike M. Dierkes hält im Rahmen
des 20jährigen Jubiläums der "Initiative gegen Gewalt und
sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen e.V."
in der Stadthalle Montabaur ihren Vortrag.













Anläßlich des 20-jährigen Jubiläums der "Initiative gegen Gewalt ... e.V." mit der wir gelegentlich kooperieren, ist Ulrike M. Dierkes Hauptrednerin mit ihrem Vortrag zum Thema.

 




Neunjähriges Mädchen bringt in Mexiko Baby zur Welt


06.02.2013, 16:05 Uhr | AFP


Ein neunjähriges Mädchen hat im Westen Mexikos ein Baby zur Welt gebracht. Ihre Tochter sei erst acht Jahre alt gewesen, als sie schwanger wurde, berichtete die Mutter des Mädchens.


Die Behörden suchen nun nach dem Vater des Babys - einem flüchtigen 17-Jährigen. Es handele sich um einen mutmaßlichen Fall von Vergewaltigung oder sexuellem Kindesmissbrauch, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.


Mutter und Kind wohlauf


Die Geburt fand Ende Januar 2012 in Guadalajara im Bundesstaat Jalisco statt. Die neunjährige Dafne brachte ein kleines Mädchen von 2,7 Kilogramm Gewicht zur Welt. Mutter und Baby sind wohlauf. Wegen des geringen Alters der Mutter wollen die Ärzte die Entwicklung des Säuglings jedoch überwachen.


Quelle: AFP








Inzest und Vergewaltigung

Zwölf Jahre Haft für Familienvater


Wegen Inzest, sexuellen Missbrauchs und Vergewaltigung seiner eigenen Tochter ist ein Allgäuer Familienvater zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Das Kemptener Landgericht ordnete zudem die anschließende Sicherungsverwahrung an.



 

Außerdem muss der 45-Jährige seiner Tochter 15.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Zwischen 2006 und 2011 hat der Mann laut Urteilsbegründung sein Kind immer wieder missbraucht. Das Mädchen war erst zwölf Jahre alt, als ihr Vater es das erste Mal vergewaltigt hat. Das ging so weiter bis zum 17. Lebensjahr. Der Vater habe seine Tochter psychisch unter Druck gesetzt, deshalb habe sie sich zunächst nicht gewehrt, sagen die Ermittler. Nachdem sie dann später versuchte, die Vergewaltigung zu verhindern, habe der Vater seine Tochter brutal geschlagen. Teilweise konnte sie deswegen nicht zur Schule gehen. Wenn sie ihn anzeige, bringe er sie um, habe der Mann gedroht. Im Prozess hat er zu all den Vorwürfen geschwiegen.

Ex-Frau schildert Familientyrannen

Zum Prozessauftakt hatte die Mutter des Opfers ausgesagt. Die Frau war zur Tatzeit bereits von dem Angeklagten geschieden und lebte mit den beiden jüngeren Töchtern von ihm getrennt, das Opfer lebte beim Vater. Vor dem Landgericht schilderte die Ex-Ehefrau, wie sie selbst jahrelang unter ihrem Mann gelitten habe und von ihm vergewaltigt, misshandelt und bedroht worden sei. Später habe die älteste Tochter ihre Rolle übernehmen müssen. "In seinen Augen sind Frauen nur Schlampen", sagte sie und bezeichnete den Angeklagten als unbeherrscht, gewalttätig und sexbesessen.

Aus Angst, ihr Mann könne sie und die Kinder umbringen, habe sie sich viele Jahre lang nicht zur Wehr gesetzt und keine Anzeige erstattet. Nach der Scheidung habe das Jugendamt die älteste Tochter in eine Pflegefamilie gegeben, bis der Vater sie schließlich zu sich holte. "Sie war der Meinung, dass ihr Vater der Retter ist, der sie aus der Pflegefamilie holt", sagte die Mutter und warf ihm vor, das Kind in dieser Zeit manipuliert zu haben. "Er hat ihr gesagt, ich hätte die Familie kaputt gemacht."

Sicherungsverwahrung unumgänglich

Laut Gericht hat der Vater mit seiner Schreckensherrschaft das menschliche Grundvertrauen der heute 18-Jährigen zerstört. Der Richter schloss sich der Ansicht der Sachverständigen an, dass von dem voll schuldfähigen Mann eine erhebliche Gefahr ausgehe. Wegen seines emotionslosen Verhaltens sei eine Sicherungsverwahrung unumgänglich, so der Richter. Ob der 45-Jährige gegen das Urteil in Revision geht, ist offen.


(Quelle: BR BAYERN 1)


" style="font-size:large;text-decoration:underline">Zu guter letzt

Inzest bleibt strafbar!


München (dapd). Ein Mann aus Leipzig ist einem Medienbericht zufolge mit seiner Beschwerde über das Inzest-Verbot in Deutschland gescheitert. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg lehnte den Antrag von Patrick S. ab, seinen Inzest-Fall vor der Großen Kammer zu verhandeln, wie das Münchner Nachrichtenmagazin "Focus" am Sonntag vorab berichtete. Damit sei der Fall juristisch abgeschlossen, Inzest unter Geschwistern bleibe in Deutschland verboten.







" style="color:#cccccc;font-size:medium"> An dieser Stelle informieren wir über die Arbeit des Vereines und seine Erfolge. Wir informieren über Inzest, inzestuöse sexuelle Gewalt und die komplexen Auswirkungen auf Gesellschaft und Individuum, speziell der Inzestkinder als Minderheit im Schatten der Gesellschaft.


Schon 2001 haben wir in einer gemeinsamen Presseerklärung mit der Lobby für Menschenrechte e.V. gegen Babyklappen und auf die Gefahren der einseitigen Berichterstattung und Euphorie hingewiesen.


>>>Babyklappen-nein danke.pdf

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) will Babyklappen überflüssig machen und anonyme Geburten nicht mehr zulassen.


Das geht aus einem Eckpunktepapier ihres Ministeriums hervor, das dem „Tagesspiegel“ vorliegt.


Danach soll es keine neuen Babyklappen geben, bereits existierende sollen aber weiter betrieben werden können. Ein Ministeriumssprecher: „Wir wollen durch ein besseres Angebot die Babyklappen nach und nach entbehrlich machen.“


Die „vertrauliche Geburt“ ersetzt die anonyme Geburt: Dabei wird die Mutter verpflichtet, persönliche Daten preiszugeben. Die Schwangerschaftsberatungsstellen sollen diese Geburten organisieren und steuern. Betroffene Kinder haben zehn Jahre nach der Geburt einen Anspruch auf Information über ihre Herkunft. Die Mütter sollen so lange anonym bleiben können.


Ziel der vertraulichen Geburt ist es, die für Mütter und Kinder riskanten heimlichen Geburten außerhalb von medizinischen Einrichtungen so unnötig wie nur möglich zu machen, hieß es aus dem Familienministerium am Montag. „Wenn eine Mutter künftig vertraulich gebären kann, hat sie ja direkt im Umfeld der Geburt eine verlässliche Anlaufstelle, falls sie ihr Kind in andere Hände geben möchte.“


Das Familienministerium reagierte auf die Ergebnisse einer Studie des Deutschen Jugendinstituts. Danach gibt es erhebliche Missstände: Von tausend Kindern, die seit 1999 anonym in Babyklappen oder Kliniken abgegeben wurden, sind etwa 200 den Jugendämtern nicht bekannt. Es gibt keine Aufsicht über die anonymen Angebote, keine Dokumentationspflicht und keine einheitlichen Standards.


Wir begleiten übers ganze Jahr Betroffene (Missbrauchsopfer), eine sehr anstrengende Arbeit, wir wissen, wovon die Rede ist!


Soeben erschienen:

Das neue IPA-Magazin


Darin auch der Artikel von Ulrike M. Dierkes
"Inzest - das tabuisierte Verbrechen"



Da wir diese Arbeit neben unseren eigenen Berufen und Familien ehrenamtlich leisten, können wir nicht unermüdlich Tag und Nacht zur Verfügung stehen. Aber wir tun alles, was aus unserer Erfahrung in unserer Kraft liegt und aus unserem Wissen heraus möglich ist.



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" style="color:#cccccc;font-size:x-large">
" style="font-style:italic;font-family:arial,helvetica,sans-serif;font-size:xx-large;font-weight:bold;color:#cccccc">Hilfe für Inzestkinder
" style="font-size:xx-large;font-weight:bold;color:#cccccc">


" style="font-size:xx-large;font-weight:bold;color:#cccccc">
Preisverleihung am Freitag, 3. September 2010
im Bezirksrathaus Stuttgart-Botnang


v.r.n.l.: Mina Smakaj (stv. Bezirksvorsteherin), Ulrike M. Dierkes (Vorsitzende des M.E.L.I.N.A e.V.), Claudia Kley, (Finanzzuständige), Sieglinde Steimle, (2. Vorsitzende), Martin Kroiss, Repräsentant der Deutschen Bank,

" style="font-size:xx-large;font-weight:bold;color:#cccccc">Offizielle Pressemeldung:

Stuttgart, 3. September 2010  – Der Verein „M.E.L.I.N.A. Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung“ ist mit seiner Initiative „Hilfe für Inzestkinder“ Preisträger des bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“.


Der aus Spenden finanzierte Verein betreut Betroffene, leistet juristische Hilfestellungen und informiert mit Ausstellungen und Lesungen über das Thema. Martin Kroiss von der Deutschen Bank in Stuttgart zeichnet heute den Verein, der sich für Inzestopfer einsetzt und die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren möchte, als „Ausgewählten Ort 2010“ aus. Damit ist „Hilfe für Inzestkinder“ einer von 365 Preisträgern, die jedes Jahr von der Deutschen Bank und der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt wird.


Aus mehr als 2.200 eingereichten Bewerbungen überzeugte die Initiative „Hilfe für Inzestkinder“ die unabhängige Jury und repräsentiert mit ihrer  zukunftsfähigen Idee Deutschland als das „Land der Ideen“. Zum besonderen Erfolg des Vereines gehört der Erhalt des § 173 STGB (Inzestschutzparagraf), der vor inzestuösen Übergriffen innerhalb der Familie schützen soll.


Ulrike M. Dierkes, Gründerin und Vorsitzende des „M.E.L.I.N.A Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung“ wurde 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande der BRD geehrt. Zusammen mit Sieglinde Steimle, zweite Vereinsvorsitzende, und Claudia Kley, Finanzzuständige, nahm sie die Auszeichnung als „Ausgewählter Ort“ entgegen.


„Wir sind sehr stolz, zu den Preisträgern zu gehören und hoffen, dass alle Inzestkinder die Möglichkeit erhalten, ihre Abstammung und Identität zu klären“, so Ulrike M. Dierkes in ihren Dankesworten. „Die zahlreichen Maßnahmen von M.E.L.I.N.A. e.V. sollen die Betroffenen in Ihrer Existenz bestärken und in ihren Rechten unterstützen, sowie  ermutigen, mit ihrer schwierigen Situation besser umgehen zu können. Durch unsere engagierte Vereinsarbeit verleihen wir den betroffenen Menschen eine Stimme, damit sie in ihren Rechten in der Öffentlichkeit - uns allen – wahrgenommen werden", so Ulrike M. Dierkes weiter.


Wolfgang Stierle, Bezirksvorsteher hatte sich als Schirmherr an die Seite des Vereines gestellt und freute sich über diese bedeutende Preisverleihung, zudem diese Ehrung mit der festen Installation eines Ehrenschildes einher geht, die den Ort Stuttgart-Botnang dauerhaft als ausgewählten Ort würdigt.


Dr. Reinhard Löffler, Landtagsabgeordneter der CDU, der dem Verein ebenfalls als Schirmherr zur Seite stand, sagte anlässlich der Preisverleihung:“Inzestkinder  und Kinder aus Vergewaltigung haben bei ihrem Schmerz einen Anspruch auf Hilfe. M.E.L.I.N.A e.V. erfüllt diesen Anspruch und dafür bedanke ich mich. Niemanden allein lassen, niemanden zurücklassen, alle mitnehmen und allen das Selbstbewusstsein für ein Leben in Würde und Achtung zu schenken, ist für mich das wichtigste gesellschaftliche Gebot des Zusammenlebens. Ohne M.E.L.I.N.A e.V. wäre unsere Gesellschaft ärmer. Lassen Sie nicht nach.“


Eine Ausstellung zeigt bis Ende September die wichtigsten Dokumente des Vereines, die seine Arbeit und seine Erfolge im Zusammenwirken mit Kirchen, Justiz und Presse widerspiegeln. 


Die Rahmung der Exponate erfolgte durch die Galerie Hinter Lenchens Haus, Bendorf.



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© panthermedia.net/Christian Rehrmann










Hilfe für Inzestkinder, Stuttgart


Freitag, 03.09.2010
Veranstaltung:
Vereinsvorstellung mit einer Dokumentation der Arbeit, Leistungen und Erfolge des Vereins



Schirmherren: Wolfgang Stierle, Bezirksvorsteher, S-Botnang
Dr. Reinhart Löffler, MdL, Landtagsabgeordneter (CDU)



Stütze in der Not


Es kann ein Brief sein, den der Postbote bringt. Manchmal ist es ein Anruf. Täglich wenden sich durchschnittlich fünf Menschen an den Verein „M.E.L.I.N.A Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung“. Hinter jeder Kontaktaufnahme verbirgt sich ein Mensch, der Schlimmes durchleben musste, sich in einer schwierigen Lage befindet und Hilfe benötigt. Der aus Spenden finanzierte Verein gibt diese Unterstützung.

So hilft die Organisation beispielsweise Inzestopfern bei juristischen Auseinandersetzungen. Eine Selbsthilfegruppe betreut zudem derzeit rund 50 Betroffene. Mit Ausstellungen und Lesungen sensibilisiert der Verein auch die Öffentlichkeit für das Thema Inzest sowie die schwerwiegenden Folgen für die Opfer. Mit der Vereinsarbeit erhalten Menschen eine Stimme, die sonst oftmals nicht gehört werden.

Das Angebot stößt auf großes Interesse: Etwa 1000 Menschen pro Tag besuchen die Internetseite der Organisation. Für ihren bemerkenswerten Einsatz wurde die Vorsitzende und Vereinsgründerin Ulrike M. Dierkes im Jahr 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.


Bis Ende September dokumentierte eine öffentliche Ausstellung im Bezirksrathaus Stuttgart-Botnang die Arbeit und wichtigsten Erfolge des Vereines. Die Rahmung der Exponate erfolgte durch die Galerie Hinter Lenchens Haus, Bendorf.









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" style="color:#ff9900;font-weight:bold;font-size:large">Spenden-Aktion für M.E.L.I.N.A e.V.


Helfen Sie mit Ihrer Spende!
Helfen Sie Helfen!

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M.E.L.I.N.A Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung e.V. ist ein 1996 gegründeter und gemeinnützig anerkannt eingetragener Verein, der Inzestopfern hilft und sich auf der Grundlage der UN-Kinderrechtskonvention für die Rechte der aus Inzest geborenen Inzestkinder, einer Minderheit im Schatten der Gesellschaft, einsetzt. Der jüngste und wichtigste Erfolg ist der Erhalt des § 173 STGB, der Inzestparagraf, der die Familie als kleinste Zelle unserer Gesellschaft, also Frauen, wie auch Kinder und auch Männer gleichermaßen vor sexuellen Grenzüberschreitungen und sexuellem Mißbrauch innerhalb eines Familienverbandes - und deren Folgen! - schützen soll.




" style="color:#cccccc;font-size:x-large">Kontakt-Telefon:
02622-9223692


" style="font-weight:bold;font-size:x-large">

">Spenden-Konto:
BW-Bank Stuttgart
Kto-Nr. 2704823, (BLZ 600 501 01)





Das Interview mit Ulrike M. Dierkes


engagiert - mutig - unerschrocken


im Coachingmagazin "Horizont Mensch"





Zum Weltkindertag



veröffentlicht in
" Von abenteuerlichen Welten und anderswo"
georgsverlag, 2008
 





" style="font-size:small;font-weight:bold">Können Sie sich vorstellen, dass Ihr leiblicher Vater gleichzeitig ihr Großvater ist und Ihre leibliche Mutter dem Vater nach auch (Halb)Schwester? Oder dass Ihr leiblicher Vater gleichzeitig auch Onkel und Ihre leibliche Mutter auch Tante ist? Nein? Nicht wirklich?






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" style="font-size:large;color:#ffcc99;font-style:italic;text-align:left">">

" style="font-size:large;font-weight:bold">">Jedes Jahr werden in Deutschland laut Statistik des Bundeskriminalamtes über 15.000 Kinder (das sind Menschen unter 14 Jahren!) sexuell missbraucht ...

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...viele Opfer sexuellen Missbrauchs sind mit den Tätern verwandt! - das ist Inzest!



...inzestuöser sexueller Kindesmissbrauch ist eines der bestgehütetsten Familiengeheimnisse und das Verbrechen mit der höchsten Dunkelziffer!



...eine der vielen Folgen: Mädchen werden durch Vergewaltiger schwanger!


....die "Folgen" dieser Inzest-Verbrechen werden durch Abtreibung vertuscht!



....wenn es aber, wie in vielen Fällen, für eine Abtreibung zu spät ist, kommen diese Kinder zur Welt. Sie sind der lebendige Beweis inzestuösen sexuellen Missbrauchs und des Verbrechens an ihren Müttern und daher für die Täter eine Bedrohung! Daher sind die aus inzestuöser Vergewaltigung geborenen Kinder in hohem Maße gefährdet, ebenfalls Opfer dieser Verbrecher zu werden...



Unsere Aktivitäten, unsere Arbeit und unser Engagement auf der Grundlage der UN-Kinderrechtskonvention verhilft Inzestkindern, eine Minderheit im Schatten der Gesellschaft, zu ihren Rechten.



75% aller Fälle sexuellen Missbrauchs passieren innerhalb des eigenen Familienverbandes. Wenn der Vater die eigene Tochter sexuell missbraucht, der Bruder die Schwester, der Onkel die Nichte oder die Mutter den eigenen Sohn, die Großmutter den eigenen Enkel oder die Tante den Neffen dann ist dies Inzest, inzestuöser sexueller (Kindes)Missbrauch. Ob mit oder ohne körperliche Gewalt, ist dies eine Grenzüberschreitung, die in den uns bekannt gewordenen und meisten Fällen mit Machtmissbrauch, Manipulation und Übergriffen einher geht.




Der gravierende Unterschied zwischen "sexuellem Missbrauch durch einen familienfremden oder Fremdtäter" und "inzestuösem sexuellem Missbrauch durch einen Verwandten" wie Bruder, Vater, Großvater erklärt sich durch diese Sexualstraftaten selbst :




Bei Kindesmissbrauch durch Fremdtäter erlebt das Opfer die eigene Familie als Schutzverband. Im Falle eines Gerichtsprozesses gegen den Täter treten Eltern oder Familienmitglieder häufig das Opfer unterstützend als NebenklägerInnen auf und lassen das Missbrauchsopfer nicht im Stich.





Inzest (Grenzüberschreitung gegen Mensch und Naturgesetze!)

- eines der bestgehütetsten Familiengeheimnisse! -



Inzest ist grundsätzlich ein geschlossenes, ein von der Außenwelt abgewandtes, isoliertes, sich selbst verschließendes und verschlüsseltes System, das sich gegen alles Fremde, jeden Fremden, jeden andere Verhaltensweise und Realität verschließt. Das Tabu besteht aber nicht etwa darin, dass Inzest "tabu" ist und etwa nicht vorkommt, (die Zahlen sprechen für sich, die Dunkelziffer ist sehr hoch). Inzest ist eines der am geheimgehaltensten Grenzüberschreibungen. Das Tabu besteht nicht für Inzesttreibende, sondern die eigentliche Tabuisierung gilt den Inzestopfern, indem diese mit dem Tabu des Darüber-Redens belegt werden, einem nonverbalen Schweigegebot und nicht selten einhergehend mit der Androhung (tödlicher) Konsequenzen für sie selbst oder ihr daraus geborenes Inzestkind.





Auch Mitwissende und Schweigende geraten in die Eigendynamik dieses geschlossenen Systems und sind gefährdet, wenn sie das Vakuum des Schweigens zu durchbrechen versuchen. Daher werden solche innerfamiliären Verbrechen oft über Jahrzehnte nicht aufgedeckt oder erst, wenn sie verjährt sind. Ein Inzestopfer erhält in diesem erstickenden Kokon wenig oder gar keine Hilfe innerhalb des inzestuösen Familienverbandes, sondern verliert die Familie, wenn es wagt, über diese Vorkommnisse zu reden oder diese zu verlassen! Inzestopfer werden ausgegrenzt und schließlich verstoßen, wenn sie das nonverbale Schweigegebot brechen, werden als Nestbeschmutzer und Verräter behandelt und entrechtet! In inzestuösen Systemen lösen Inzesttäter, wenn es sich noch dazu um Autoritätspersonen und Familienvorstände, nämlich die eigenen Väter handelt, entrechtende und existenzvernichtende Mechanismen aus, um die Person des Inzestopfers, seine Rechte und seinen Willen zu brechen. Alles zielt darauf ab, den Willen des Inzestopfers, diesem Inzestsystem zu entkommen, zu brechen. Hierzu werden sämtliche Mittel eingesetzt, die aus Psychogruppen, Sekten und organisierten Verbrechensstrukturen bekannt sind. Je angesehener und intelligenter der Inzesttäter, umso einfallsreicher, krimineller und perfider die Methoden, die von Androhung über Rufmord bis hin zur Ermordung des Inzestopfers und seines Inzestkindes gehen können.





Tatort Internet
Inzestverbrechen im Zeitalter virtueller Kriminalität


In den letzten zehn bis zwanzig Jahren im Zeitalter des Internets hat sich der aggressive Charakter aller Kriminalitätsarten und ihrer Strukturen, besonders auch die Subkultur der (inzestuösen) Missbrauchskriminalität weiterentwickelt.




Waren Inzesttäter früher Einzelgänger, die sich selber gesellschaftlich isolierten, introvertiert, nach außen angepaßt und möglichst unauffällig verhielten, nutzen diese heute nicht nur zunehmend und selbstverständlich die modernen Kommunikationstechniken mit weltweiten Kommunikationsmöglichkeiten, sondern streben auch an, untereinander organisiert und vernetzt, sich in ihrem Sosein und einem daraus abgeleiteten "sexuellen Selbstbestimmungsrecht" zu bestärken und sich netzwerkartig in einflußreiche Berufe und Positionen zu verhelfen, um von hier aus ihren sexuellen Einfluß, ihre Vorlieben und vor allen Dingen vermeintliche "Rechte" geltend zu machen.





Kontakte zu artverwandten, schließlich grenz-überschreitenden, internationalen Netzwerken und anderen Kriminalitäts- und Verbrechensformen bis hin zum Missbrauch legaler und rechtsstaatlicher Instrumente werden beobachtet. Inzestkinder werden entweder illegal abgetrieben, in einem bekannt gewordenen Fall durfte der pädophile Abtreibungsarzt das Inzestopfer als "Bezahlung und Gegenleistung" sexuell missbrauchen. Wenn es für eine Abtreibung zu spät ist, werden Meldegesetze ignoriert und unterwandert, das Inzestkind mit falschen Angaben als "nichtehelich, Kindesvater unbekannt" bei den Meldebehörden (Standesämtern) gemeldet, Geburtsurkunden wie Geburtspapiere werden gefälscht, gefälschte Angaben werden in behördlichen Umlauf gebracht und somit versucht, das Inzestkind zu legalisieren.




Inzest und Pädophilie haben zunächst nichts miteinander zu tun,

eine sprachliche Differenzierung ist wichtig!


Inzest meint immer die eigenen Gedanken, Gefühle und Handlungen, die eigenen Kinder, die gegen alles Fremde, gegen fremde Einflüsse und vor allem vor der Außenwelt "geschützt" und daher geschlossen werden müssen. Inzest ist eine eigene Kultur, eine eigene Kultur eigener Anschauungen, Ansichten, Gesetze und Sichtweisen, eine geschlossene Gedanken- und Gefühlswelt, die mit anderen Familien, fremden oder nichtverwandten Menschen und Welten nicht kommuniziert und daran nicht interessiert ist. Man ist sich selbst genug. Es ist eine narzistische Form der Eigenliebe, es wird wenn überhaupt nur das Eigene in dem anderen Kind oder Menschen geliebt, das einen an sich selbst erinnert. Inzest ist eine Steigerung krankhaften Narzismus. Andere, nicht blutsverwandte Menschen sind nicht gut genug.


Ausgelöst wird dies entweder durch vorausgegangenen inzestuösen (sexuellen) Missbrauch, wobei es weniger und nicht in erster Linie um den körperlichen, also sexuellen Vollzug geht, sondern Inzest ist vielmehr zunächst eine übersteigerte Form von Suche und schließlich Sucht nach menschlicher Über-Nähe.



Manchmal werden solche inzestuösen seelischen "Deformierungen" durch Frauen oder Mütter entwickelt, die selber Inzestopfer waren. Wenn der Partner, Ehemann oder Kindesvater zum Beispiel frühzeitig gestorben ist und die Frau nun als Hinterbliebene oder Witwe im Sohn ihren Partner, Ehemann oder Kindesvater mit eben seinen Charakter- und Gesichtszügen wiederzuerkennen glaubt und diesen Sohn nun "abgöttisch liebend" zum "Ersatzpartner" macht, dem sie nun all ihre Nöte und Sorgen anvertraut und zu dem sie eine unangemessene Nähe und Vertrautheit herstellt, die grundsätzlich bereits einen emotionalen Missbrauch darstellt und mit Mutterliebe und auch mit Liebe nichts zu tun hat. Eine "vermeintliche Liebe" , dem sich dieser Sohn nicht entziehen kann oder er hat sofort ein schlechtes Gewissen, wenn er eine fremde Frau kennenlernt oder mal alleine ausgehen will und die "arme Mutter alleine lässt". Je früher eine solche "latent inzestuöse Beziehung" sublim oder tatsächlich ausgelebt wird, besonders in der Pubertät, kann ein Sohn dieses Inzestmuster nicht wieder auflösen. Das sind die Söhne, die bei ihren Müttern wohnen bleiben, sie versorgen sich einander wie ein altes Ehepaar. Söhne, die nie heiraten, weil sie ihre Mutter und ihre vermeintliche Liebe nicht verraten wollen. Eine fremde Frau wird den Ansprüchen einer solchen (Schwieger)mutter nie genügen, es sei denn, sie wäre von der Mutter ausgesucht und für gut befunden worden, aber dann müsste sie sich den Gesetzen eines solchen Mutter-Sohn-Inzest´s und vor allem der Mutter unterordnen. Ein solches Konstrukt aufzulösen kann wohl nur mit professioneller Hilfe von außen gelingen und wird in den meisten bekannt gewordenen Fällen sogar über den Tod hinaus fortgesetzt.



Es handelt sich also um eine mehr oder weniger stark ausgeprägte seelische Deformation, die mehr oder weniger in der Realität ausgelebt wird.



Ein Mann, der selber nur Inzest-Beziehung kennengelernt und sich nie wirklich geistig und seelisch von der eigenen Mutter befreit hat, folglich ein schlechtes Gewissen hat, wenn er eine Frau zur Partnerin nahm, ohne seine Mutter zu dieser Wahl gefragt zu haben und nun immer ein schlechtes Gewissen gegenüber seiner Mutter behält, könnte im Inzest mit der eigenen Tochter ausleben, was ihm seitens seiner Mutter mit der angeheirateten Ehefrau nicht wirklich genehmigt wurde. Je nach Ausprägung und Agressivität wird in solchen Folge-Konstrukten alles versucht, die legale Ehefrau beiseite zu drängen und eine inzestuöse Nähe zur leiblichen Tochter gesucht, die zur Sucht, zu einem Ersatz wird. Auf die legale Partnerin wird aufgrund vieler unbewusster Muster Hass ausgelöst, während in der eigenen Tochter als Ebenbild auch dieser Frau alles wiedergefunden zu werden scheint, weswegen man der eigenen Mutter gegenüber ein schlechtes Gewissen hat. Ob und in welcher Form dieser Inzest ausgelebt wird, ist unterschiedlich. Er kann latent vorhanden sein, aber wie bekannt auch ausgelebt werden. Das sind die Männer/Väter, die ihre Töchter sogar über die eigene Ehefrau und Mutter der Tochter stellen, den Töchtern unverhältnismäßig größere und teurere Geschenke machen, sich der Ehefrau geradezu gleichgültig verhalten, aber die Tochter auf einen Sockel stellen. Oder die dauernd die eigene Ehefrau abwerten , verbal oder nonverbal und ein Eifersuchtsgefälle hervor rufen...und schon dreht sich das "inzestuöse Karussel".



Bei Bruder-Schwester-Inzest waren meistens schon durch Mutter oder Vater die oben aufgeführten Deformierungen und Muster vorhanden, solche Kinder haben erst gar nicht gelernt, sich körperlich oder räumlich voneinander abzugrenzen und sich wie "Bruder" und "Schwester" zu verhalten. Weil sich auch ihre Mutter oder ihr Vater nicht wie eine Mutter oder ein Vater verhalten und abgegrenzt haben.



Solche Deformierungen können in allerfrühester Kindheit ausgelöst worden sein, so dass sich diese Kindern, erst recht und auch wenn sie in ihrer Kindheit getrennt wurden, später wie Fremde kennen zu lernen glauben, aber nicht mehr daran erinnern (wollen), dass sie Bruder und Schwester sind, sondern genau aus den oben aufgeführten Mustern den Inzest (un)bewusst suchen. Sie sichen aber wissentlich nicht den Inzest, sondern eine ursprüngliche Nähe, die inzestuös war.


20.01.2016, 15.21| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Aktuelles | Tags: M.E.L.I.N.A e.V., Hilfe für Inzestkinder, Ulrike M. Dierkes, Bundesverdienstkreuz, Preisträger 2010 ,

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Gib dich nicht damit zufrieden, etwas nur oberflächlich zu lesen, denn erst durch Nachdenken wird Gelesenes zu deinem Besitz.

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Kurt:
Hallo,gut, dass es so Vereine wie euch gibt!
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Loredana Pascal:
Ich schätze ihre Bewegung! Sehr gut gemeint.
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Maria:
Ich habe selbst gemerkt, wie Deutschland wegs
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:
Die anfangs geschilderte Gefühlslosigkeit und
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Ingrid aus Wuppertal:
Mein erster Gedanke, nachdem ich Christines G
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