

Der Vorstand:

Ulrike M. Dierkes, 52
1. Vorsitzende
Wurde 1957 in Münster/Westf. geboren, nachdem ihr Vater, ein angesehener Mann, seine älteste Tochter ab deren 7. Lebensjahr sexuell missbrauchte, bis diese im Alter von 13 Jahren schwanger wurde. Für eine Abtreibung war es zu spät, so wurde Ulrike geboren. Sie hatte Glück, dass sie geistig und körperlich unversehrt geboren wurde. "Das habe ich mir nicht ausgesucht. Nach einer langen Odyssee habe ich mich entschieden, meine Erfahrungen, meine Erkenntnisse und mein Wissen an andere Inzestgeborene, und auf Wunsch auch gerne an juristische, kirchliche und soziale Einrichtungen weiter zu geben, um einer Minderheit im Schatten der Gesellschaft zu helfen."
Das Verbrechen an ihrer Mutter hatte viele Auswirkungen auf ihr Leben, bevor sie die komplexen Zusammenhänge begriff und ein selbstbestimmtes Leben führte.
Schrieb drei Bücher "Melina's Magie" (Roman, 1995 Georg Bitter Verlag), "Meine Schwester ist meine Mutter-Inzestkinder im Schatten der Gesellschaft" (Sachbuch, 1997 PATMOS Verlag ) und "Schwestermutter" (Autobiographie, 2004 Lübbe Verlag).
Den ihr zustehenden Erb-Pflichtteil väterlicherseits hat sie nie erhalten. Selbst die Zuhilfenahme verschiedener deutscher und internationaler Erbrechtsspezialisten verlief aufgrund verschiedener Mechanismen erfolglos.
Berichterstattung, Gesamtorganisation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Buchlesungen, Vorträge, Fachtagungen, Infostände), erstellte 2007 als Stellungnahme für das BVG (Bundesverfassungsgericht) ein Dossier zum §173 STGB und plädiert darin für den Erhalt dieses wichtigen Schutzparagrafen.

Sieglinde Steimle, 50
stv. Vorsitzende
selbst betroffen,
Arbeitsschwerpunkte:
berät aufgrund eigener Betroffenheit und arbeitet aktiv an der Umsetzung und Realisierung kurzfristiger Ideen und langfristiger Ziele des Vereines. Testet Seminare, z.B. zur mentalen und psychischen Hygiene für HelferInnen.

Roslies Wille-Nopens, 74
Ehrenvorsitzende
Mitgründerin, Traumatherapeutin in eigener Praxis, erhielt für ihr unermüdliches soziales Engagement die Verdienstmedaille des Landes Niedersachsen. Aktiv als Mitglied in verschiedenen Fachgremien, z.B. in der "Ärztlichen Akademie für Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen e.V." München, Mitglied der "ISSD - Diccossiation - ISSD", sowie "FE-Therapeutin" (Funktionelle Entspannung nach M.Fuchs). Bekannt durch Vorträge und TV-Beiträge. Erhielt 2000 die Verdienstmedaille des Landes Niedersachsen für ihr unermüdliches soziales Engagement.

Sabina Gärtner-Nitsche, 47
Rechtsanwältin mit Zulassung am OLG
Als Anwältin begleitet und vertritt sie Inzestopfer (z.B. Mitglieder unseres Vereines) und errang für Inzestgeborene bereits maßgebliche Fortschritte und Siege bei der Umsetzung des Opferrechts zugunsten Inzestgeborener in trotz bereits verjährten Inzestverbrechen.
Kanzlei:
Manteuffelstraße 39
90431 Nürnberg
Fax: 0911-600 4960
Schwerpunkt: Sozialrecht und Betreuungsrecht.

Thomas Eschle
Rechtsanwalt, Familien- u. Strafrecht, OEG*
Als Rechtsanwalt beschäftige ich mich schwerpunktmäßig mit allen rechtlichen Fragen, welche sich mit dem Thema Arbeitsrecht und Gesundheitsrecht im weitesten Sinne, dem Familienrecht oder dem Unternehmensrecht für kleine und mittlere Betriebe und Selbstständige, befassen.
Meine Dienstleistung umfasst je nach Ihrem Wunsch, die rechtliche Beratung, die außergerichtliche Vertretung sowie die gerichtliche Vertretung Ihrer Interessen.
Das Honorar richtet sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz ( RVG ) oder nach einer Vergütungsvereinbarung.
Wenn Sie Fragen haben, dann freue ich mich gerne über Ihren Anruf oder Ihre E-Mail um einen Besprechungstermin mit Ihnen zu vereinbaren.
Das Kanzleisekretariat ist wie folgt geöffnet:
Mo bis Fr von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr
(ausser Freitagnachmittag).

Claudia Kley, 54
Akquise und Finanzen
ihre langjährigen Erfahrungen im Bereich der Schuldnerberatung sind besonders hilfreich, da viele Opfer von Verbrechen aufgrund vieler Auswirkungen und Mechanismen finanzielle Probleme haben.

Robert Müller, 45
Beirat, Telekommunikation
Erste Berufserfahrungen mit Musikern, Schauspielern und kreativen Menschen.Studium der Nachrichtentechnik in Mannheim an der FHT. Diplomarbeit an Partner-Uni in Faro, Universidade do Algarve (Portugal), auch in portugiesisch. 3 Monate in Saudi Arabien bei Saudi Telecom (Dedasad). Festangestellt in Telekommunikationsunternehmen.
Begegnete Ulrike M. Dierkes auf dem Aktionstag gegen Gewalt in Göttingen.
Die Arbeit des Vereins

Inzestkinder / Menschen aus VerGEWALTigung e.V.
ist ein gemeinnützig anerkannter eingetragener Verein, der sich für Menschen einsetzt, die durch verwandte Täter, also innerhalb des eigenen Familienverbandes sexuell missbraucht wurden, als Auswirkung / Folge dieser sexuellen Gewalt (Inzest / sexueller Missbrauch / VerGEWALTigung) schwanger wurden, sowie deren daraus geborene Inzest-Kinder.

Inzestkinder / Menschen aus VerGEWALTigung e.V.
entstand nach dem autobiographischen Roman "Melina's Magie" der Autorin / Schriftstellerin Ulrike M. Dierkes, die darin ihren eigenen Leidensweg als Vater-Tochter-Inzestkind belletristisch verarbeitete, das Sachbuch "Meine Schwester ist meine Mutter - Inzestkinder im Schatten der Gesellschaft" schrieb und 2004 ihre Biographie "Schwestermutter" (Ich bin ein Inzestkind) im Bastei Lübbe Verlag veröffentlichte.
Zu den Mitgründerinnen 1996 gehörten Ulrike Giernalczyk (Dipl.- Psychologin / Psychotherapeutin), die auch das Nachwort im Sachbuch schrieb, sowie die Traumatherapeutin Roslies Wille-Nopens.

Inzestkinder / Menschen aus VerGEWALTigung e.V.
informiert über Auswirkungen inzestuöser sexualisierter Gewalt mit Artikeln, Berichten, Filmvorführungen, Fachvorträgen, begleitet auf Wunsch Inzestopfer und Inzestkinder,
Begegnung, Erfahrungsaustausch, Vermittlung kompetenter Fachleute,

Inzestkinder / Menschen aus VerGEWALTigung e.V.
arbeitet aktiv mit Inzestgeborenen, unterstützt sie in ihren Rechten und ermutigt sie, selber für ihre Rechte einzutreten und zu kämpfen. Jedes Kind hat Rechte, nicht erst seit der UN-Kinderrechtskonvention. Wir bestärken alle Missbrauchopfer darin, diese Rechte wahrzunehmen.

Inzestkinder / Menschen aus VerGEWALTigung e.V.
kooperiert mit anderen Vereinen wie Menschenrechtseinrichtungen. Die Zusammenarbeit mit AnwältInnen, ÄrztInnen, TherapeutInnen und StaatsanwältInnen hat sich als ausserordentlich erfolgreich und hilfreich herausgestellt.

Inzestkinder / Menschen aus VerGEWALTigung e.V.
hilft bei Anträgen, Formalitäten, Gerichtsverhandlungen. Informiert über die Möglichkeiten zur Klärung der Abstammung und Identität.

Inzestkinder / Menschen aus VerGEWALTigung e.V.
hilft bei der Suche nach Anlaufstellen, Beratungsstellen, Anwälten, Ärzten, Therapeuten im unmittelbaren Umfeld des Hilfesuchenden.
setzt sich dafür ein, dass Ausgrenzung, Einsamkeit und Isolation der Betroffenen auch durch sie selbst beendet werden. Wir enttabuisieren das Thema durch Information, sensibilisieren Ämter, Behörden, Gerichte und die Gesellschaft im Umgang mit Opfern sexualisierter Gewalt.
informiert über Auswirkungen / Folgen sexueller Gewalt, sowie über die Problematik daraus geborener Menschen. M.E.L.I.N.A e.V. informiert Opfer und deren Hinterbliebene über das OEG (Opferentschädigungsgesetz), das Opfern und Hinterbliebenen Hilfe zusagt.

Inzestkinder / Menschen aus VerGEWALTigung e.V.
- ist seit 1996 unter VR 6010 im Amtsregister des Amtsgerichts Stuttgart eingetragen und seit 1997 gemeinnützig anerkannt, zuletzt erneut 2005.
- ist seit 13.06.2002 in Bild und Wort im Register des Deutschen Patent- und Markenamtes Jena bis 31.01.2011 eingetragen.
Postanschrift und Sitz des Vereins:
M.E.L.I.N.A Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung e.V.
Ulrike M. Dierkes
Paul-Lincke-Straße 28
70195 Stuttgart
Mitgliedschaft:
Möchten Sie Mitglied unseres Vereines werden? Dann stellen Sie einfach per e-Mail, telefonisch oder postalisch Ihren Aufnahmeantrag. Wir überprüfen Ihren Antrag im Vereinsvorstand und melden uns nach Entscheidung.
Eine Mitgliedschaft kostet pro Jahr 60 €.
Liebe Vereins- und Vorstandsmitglieder, liebe Freunde und Förderer,
unsere aktuellste Gemeinnützigkeitsanerkennung erfolgte am 26. Juni 2008.
Dies wundert uns nicht, da unser Verein über die Landesgrenzen hinweg eine hohe Leistung erbringt, die nicht erst seit Amstetten gefragter denn je ist. Aber es freut uns natürlich doch, wenn dies immer wieder durch alle behördlichen Bedingungen, Instanzen und Kontrollen bestätigt wird.
In diesem Sinne vielen Dank für Eure Unterstützung,
das Zusammenwirken und die gute Präsenz auch in der Öffentlichkeit
Stuttgart, 26. Juni 2008
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