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M.E.L.I.N.A Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung e.V. - DesignBlog

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: inzestuöser sexueller Kindesmissbrauch

Herzlich willkommen im MELINA e.V.

Sie sind an einem ausgewählten Ort.



Im Jahr 2019 wurden laut Kriminalstatistik in Deutschland 15.701 Kinder Opfer sexuellen Missbrauchs.
Die Dunkelziffer liegt deutlich höher. Die meisten Fälle geschehen innerhalb der eigenen Familie. Die Opfer sind also mit den Tätern verwandt. Ein tabuisiertes Familiengeheimnis, und Verbrechen an wehrlosen Kindern. 

Missbraucht ein Vater die eigene Tochter oder die Mutter den eigenen Sohn, ist dies inzestuöser sexueller Missbrauch. Während Täter kein Tabu kennen, leiden die Opfer unter dem ihnen auferlegten Schweigegebot durch Täter und Mitwissende. 

Nicht selten werden Mädchen durch Missbrauch und Vergewaltigung schwanger. Unklar ist der Verbleib der aus inzestuösem sexuellen Missbrauch unbedacht gezeugten und geborenen Kinder. Werden sie abgetrieben, weil sie der Beweis dieser Inzestverbrechen sind? Durch Täter getötet? Zur Adoption frei gegeben? Nicht selten werden falsche Angaben zur Vaterschaft in die Geburtspapiere eingetragen, um einer Strafverfolgung bis zur Verjährung zu entgehen.

Inzest ist eine lebenslang soziale Katastrophe, deren traumatische Folgen nicht rückgängig gemacht werden können. Weder Inzestopfer, noch daraus geborene Kinder, haben sich ihr Schicksal ausgesucht. 

Bei uns melden sich von Inzest Betroffene, und auch fälschlich in die Geburtspapiere eingetragene Kindesväter mit dem Interesse an einer Information zur  Abstammungsklärung, Begleitung und Enttabuisierung. 

Auf Wunsch referieren wir in Einrichtungen der Jugendhilfe und Kriminalpolizei.


Aus der Presse:
Ein Verein setzt sich für Inzestopfer ein und sensibilisiert für das Thema.


Es kann ein Brief sein, den der Postbote bringt. Manchmal ist es ein Anruf, manchmal eine eMail. Täglich wenden sich von inzestuösen Übergriffen betroffene Menschen an den Verein „M.E.L.I.N.A Inzestkinder/Menschen aus VerGEWALTigung“. Hinter jeder Kontaktaufnahme verbirgt sich ein Mensch, der Schlimmes durchleben musste, sich in einer schwierigen Lage befindet und Hilfe benötigt. Der aus Spenden finanzierte Verein gibt diese Unterstützung. So hilft die Organisation beispielsweise Inzestopfern bei juristischen Auseinandersetzungen. Mit Ausstellungen und Lesungen sensibilisiert der Verein die Öffentlichkeit für das Thema Inzest, so wie die schwerwiegenden Folgen für die Opfer. Mit der Vereinsarbeit erhalten Menschen eine Stimme, die sonst oftmals nicht gehört werden. Das Angebot stößt auf großes Interesse: Etwa 2.889 Besucher pro Monat (letzte Statistik April 2020) verzeichnet die Internetseite der Organisation. Für ihren bemerkenswerten Einsatz wurde die Vorsitzende und Vereinsgründerin Ulrike M. Dierkes im Jahr 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. 
 (Quelle: 365 Orte - Eine Reise zu Deutschlands Zukunftsmachern)



Inzest verstößt gegen Naturgesetze. Naturgesetze sind Gesetze, die alle Menschen, unabhängig von gesellschaftlichem und kulturellem Kontext, Rasse oder Religion, gleichermaßen betreffen!!


Inzestkinder leben mitten unter uns - sind Realität!! 
Wir fordern mehr Hilfe für Inzestbetroffene und deren aus Inzestverbrechen geborene InzestKinder!!


Die UN-Kinderrechtskonvention (KRKenglisch Convention on the Rights of the ChildCRC), wurde am 20. November 1989 von der UN-Generalversammlung angenommen und trat am 2. September 1990 in Kraft. Beim Weltkindergipfel vom 29. bis 30. September 1990 in New York verpflichteten sich Regierungsvertreter aus der ganzen Welt zur Anerkennung der Konvention.
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Die UN-Kinderrechtskonvention

 

Zitat daraus:

Artikel 6 : Jedes Kind hat ein angeborenes Recht auf Leben.

Artikel 7: Das Kind ist unverzüglich nach seiner Geburt in ein Register einzutragen und hat das Recht auf einen Namen von Geburt an, das Recht auf eine Staatsangehörigkeit, und soweit möglich das Recht, seine Eltern zu kennen und von ihnen betreut zu werden.

Artikel 8 :
Identität : 1.) Jedes Kind hat ein Recht auf seine Identität, das Recht zu wissen, wer es ist, zu welchem Staat es gehört und wer seine Eltern sind. 2.) Werden einem Kind widerrechtlich einige oder alle Bestandteile seiner Identität genommen, so gewähren die Vertragsstaaten ihm angemessenen Beistand und Schutz mit dem Ziel, seine Identität so schnell wie möglich wiederherzustellen.

Die Würde des Menschen ist unantastbar. 

Kinder sind auch Menschen. 

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Münster  

Polizeipräsident entsetzt über Leid missbrauchter Kinder


06.06.2020, 15:05 Uhr | dpa



Mit drastischen Worten hat Münsters Polizeipräsident Rainer Furth den von seinen Leuten aufgedeckten neuen schweren Kindesmissbrauchsfall geschildert. "Selbst die erfahrensten Kriminalbeamten sind an die Grenzen des menschlich erträglichen gestoßen und weit darüber hinaus", sagte er am Samstag in Münster.

Die Ermittler informierten dort in einem mehrere Bundesländer umfassenden Fall über 11 Festnahmen und 7 Haftbefehle wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern. Furth betonte dabei: "Das gibt nur völlig unzureichend die Dimension dessen wieder, was wirklich geschehen ist - mitten unter uns in unserer Gesellschaft." So sollen mindestens vier Männer wechselweise einen 5- und einen 10-Jährigen Jungen in einer Gartenlaube in Münster über Stunden schwer sexuell missbraucht und die Taten teils gefilmt haben.

Quelle/ganzer Artikel unter:


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NRW: Vater nimmt sexuelle Handlungen an eigenem Baby vor – und filmt sich dabei

Bergisch Gladbach. Im Oktober 2019 stießen Ermittler in Bergisch Gladbach auf mehrere Fälle von Kindesmissbrauch. Das komplexe wie erschreckende Ausmaß, das sich im Zuge der Ermittlungen in NRW auftat, ist unbegreiflich. Etwa 1800 Personen sollen in Chatgruppen kinderpornografisches Material ausgetauscht, sich sogar zum Missbrauch von Kindern verabredet haben.

Es ist ein Missbrauchsskandal, der ähnlich wie der Fall Lügde die Öffentlichkeit in einen Modus zwischen Schockstarre und großer Wut versetzte. Seit Monaten wertet die einberufene Ermittlungsgruppe „Berg“ gigantische Datenmengen und Tausende Chatverläufe aus. Gegen einen Verdächtigen des Netzwerks ist nun vor dem Landgericht in Köln Anklage erhoben worden. Das, was dem Mann aus NRW vorgeworfen wird, macht einfach sprachlos.


Hier weiterlesen:
Quelle: Der Westen, 06.05.2020




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Anklage:
Erster Missbrauchsprozess im Bergisch-Gladbach-Fall eröffnet

Seit Monaten wertet die Polizei Datenmengen zu einem Missbrauchskomplex aus, der von Bergisch Gladbach aus Kreise zog. Nun hat der Prozess gegen zwei Männer begonnen.

Den 39 Jahre alten Männern aus Krefeld und Viersen wird unter anderem sexueller Missbrauch von Kindern in 79 Fällen vorgeworfen. Bei den beiden Opfern handelte es sich um die Tochter des einen sowie um die Nichte des anderen Angeklagten. Die Männer sollen sich laut Anklage über ein Internetforum kennengelernt und sich regelmäßig getroffen haben, um die Kinder zeitweise gemeinsam zu missbrauchen.

Die beiden Männer sind auch wegen Herstellung, Verbreitung und Besitzes kinderpornografischer Schriften angeklagt. Sie sollen eine Vielzahl ihrer Taten aufgenommen und Nacktfotos von den im Tatzeitraum sechs bis elf Jahre alten Opfern angefertigt haben. Die Ermittler fanden auf den Handys und Computern der Männer Zehntausende kinderpornografische Bilder und Videos.

Auf die Spur der Angeklagten kam die Polizei im Zuge von Ermittlungen zu einem bundesweiten Missbrauchskomplex, die in Bergisch Gladbach ihren Ausgang nahmen. Dort stießen Beamte im vergangenen Oktober bei der Durchsuchung der Wohnung eines 42-Jährigen auf riesige Datenmengen und Chatforen, in denen sich Pädophile austauschten.

zum ganzen Artikel:

https://www.zeit.de/gesellschaft/2020-04/missbrauchskomplex-bergisch-gladbach-sexueller-kindesmissbrauch-anklage-prozess-landgericht-moenchengladbach 

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:21.04.2020
Wuppertal
Tochter zum Sex angeboten - Prozess gegen Vater gestartet


Prozessbeginn gegen einen Vater

Der Angeklagte versteckt zu Prozessbeginn sein Gesicht hinter einer Akte(Foto: Caroline Seidel/dpa)

Der 50-Jährige hatte das Mädchen mit Drohungen, Alkohol und Ecstasy-Pillen gefügig gemacht und Fremden angeboten. Einer von ihnen ging schließlich zur Polizei.


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Tutanchamuns Eltern waren Geschwister

Bozen (dpa) - Die Eltern des altägyptischen Pharaos Tutanchamun waren Geschwister. Diese Inzest-Beziehung könnte der Grund für mehrere Missbildungen des legendären Kindkönigs sein, sagte Mumienforscher Albert Zink von der Europäischen Akademie Bozen der dpa. Zink untersuchte gemeinsam mit deutschen und italienischen Forschern 16 Mumien von Mitgliedern der Königsfamilie. Mit Hilfe von Gentests fanden die Wissenschaftler heraus, dass der Vater Tutanchamuns König Echnaton war.

Quelle: FOCUS, Veröffentlicht am 17.02.2010

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Rückblick zum Weltfrauentag 8. März 


Artikel aus unserem Archiv:


Umdenken - Naturgesetze achten!

10.03.2008
Fäden, die am Leben hindern
Katja Faltinsky


Von Katja Faltinsky


Höchst. An Stellwänden im Höchster Jugend- und Kulturzentrum (Jukuz) sind Bilder aufgehängt: Eines zeigt den Körper einer Frau, eine Spitze deutet auf ihren entblößten Bauch. Von anderen Bildern blicken blasse Gesichter herab, scheinen im Schrei erstarrt zu sein. Es ist das Gefühl der Verletzung, dass der Psychotherapeutin Gisela Graf-Scheffl an diesen Bildern auffällt.

Um Verletzung geht es an diesem Abend immer wieder: Anlässlich des Weltfrauentags dreht sich die Diskussion im Jukuz um Tabus hinter verschlossenen Wohnungstüren. Zum „Umdenken“ haben die „Internationale Frauen-Selbsthilfegruppe“ und die „Selbsthilfegruppe Seelische und körperliche Gewalt in der Kindheit“ eingeladen. Psychotherapeutin Graf-Scheffl hat die Moderation übernommen. Sie hilft den Zuhörern, indem sie das Gehörte kommentiert und einordnet. Und sie hilft den Referenten bei der Diskussion über ihre mitunter sehr persönlichen Schilderungen.

Ulrike M. Dierkes, Autorin des Buches „Schwestermutter. Ich bin ein Inzestkind“, erzählt an diesem Abend ihre Geschichte: Ihre Mutter wurde von ihrem Vater seit dem siebten Lebensjahr missbraucht und mit dreizehn Jahren schwanger. So ist ihre Mutter auch ihre Halbschwester, ihr Vater gleichzeitig ihr Großvater. Die Schriftstellerin und Journalistin Dierkes, Jahrgang 1957, engagiert sich seit Jahren für Opfer von Inzest, 1996 hat sie den Verein „Melina Inzestkinder – Menschen aus Vergewaltigung“ gegründet.

Bei ihrem Vortrag im Jukuz legt Dierkes einen Schwerpunkt auf den Inzest, der mit innerfamiliärem Missbrauch zusammenhängt. Sie erklärt, dass ein solcher inzestuöser Missbrauch in jeder Gesellschaftsschicht auftreten könne. Sie selbst habe das Glück, geistig und körperlich unversehrt zu sein. In anderen Fällen hätten Inzestkinder mit schweren Schädigungen von Geburt an zu kämpfen. „Es gibt also Gründe, die Naturgesetze als Grenze zu achten“, sagt Dierkes. „Inzest ist eine Grenzüberschreitung.“

Die Diskussion an diesem Abend betrifft aber auch andere Opfer von häuslicher Gewalt und Missbrauch. Eine Teilnehmerin erzählt von der Arbeit der „Internationalen Frauen-Selbsthilfegruppe“ und betont, dass die Gewalt gegen Frauen in manchen Fällen nicht in der Kindheit ende, sondern sich im weiteren Leben fortsetze und auch die nächste Generation betreffen könne.

Im Zentrum der Diskussion steht die Hilfe für Betroffene. „Letzten Endes geht es um Heilung“, sagt die Psychotherapeutin Graf-Scheffl. „An diesem Abend soll es darum gehen, Mut zu machen, einen eigenen Weg zu finden.“ Einen allgemeinen Weg zur Heilung, den gebe es nicht. Tatsächlich zeigt der Themenabend im Jukuz, wie unterschiedlich diese Wege sein können.

Michael Dietz von der „Selbsthilfegruppe Seelische und körperliche Gewalt in der Kindheit“ trägt das Gedicht einer jungen Frau vor: Es erzählt von dem Gefühl, von der eigenen Familie als deren Marionette und Eigentum behandelt zu werden. Die Autorin schreibt von „Fäden, die sie hinderten am Leben“ – und von ihrem eigenen Weg, diese Fäden zu durchtrennen.

Auch die Malerin, die an diesem Abend ihre Bilder zeigt, ist ein Opfer von Gewalt in der Kindheit. Nel Anders nennt sie sich, ein Künstlername. Auf einem Handzettel ist nachzulesen, wie ihr die Malerei geholfen hat, das Erlebte zu verarbeiten. Erst später habe sie eine Therapie begonnen. „Heute habe ich einen gewissen Abstand zu meinen Bildern gewonnen“, schreibt sie. „Sie erzählen einen Teil meines Lebens, aber sie sind nicht mehr mein Leben.“


Nachrichten:

Manipulierte Babys Haftstrafe für chinesischen Genforscher

Stand: 30.12.2019 08:29 Uhr

Kurz nach seiner schockierenden Mitteilung, erstmals seien genmanipulierte Babys zur Welt gekommen, verschwand der chinesische Wissenschaftler He. Nun wurde bekannt: Er wurde inhaftiert und verurteilt.

Von Steffen Wurzel, ARD-Studio Shanghai

Für drei Jahre muss He Jiankui ins Gefängnis. Das hat ein Gericht in der südchinesischen Stadt Shenzhen entschieden, berichtet Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. He muss demnach außerdem rund 380.000 Euro Strafe zahlen. Der heute 35-jährige Biotech-Forscher sei wegen "illigaler medizinischer Methoden" verurteilt worden, heißt es in chinesischen Medien.


Weltweite Empörung

Mit dem Gen-Experiment löste er weltweit Empörung aus - und eine Debatte über die Grenzen der Genforschung. Auch in China selbst war die Empörung groß, auch hier gab und gibt es eine Debatte über ethisch-moralische Fragen in der Gentechnik, allerdings wird diese nur innerhalb der Wissenschaftszene geführt. Gesellschaftlich spielt das Thema keine Rolle.

Das Urteil gegen He kam völlig überraschend und ohne Vorwarnung. Denn der Prozess gegen ihn fand im Verborgenen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Rund ein Jahr lang war überhaupt nicht klar, wo sich He befindet. Ebenso unklar ist, wie es den beiden Mädchen geht


(Quelle: ARD Tagesschau)

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Alabama führt das bisher radikalste Abtreibungsverbot ein. Das eigentliche Ziel konservativer Aktivisten reicht aber noch viel weiter.
Von Alan Cassidy, Washington

Noch vor Kurzem war diese Idee selbst vielen Abtreibungsgegnern zu extrem. Nun wird sie in weiten Teilen Amerikas Realität. Heartbeat Bill nennen Konservative das Gesetz, das sie jetzt in mehreren Bundesstaaten durchgebracht haben: Herzschlag-Gesetz. Es verbietet Abtreibungen nach der sechsten Woche einer Schwangerschaft, wenn also bei einem Embryo ein Herzschlag feststellbar ist.

Am Dienstagabend hat der Senat von Alabama die bisher schärfste Variante eines solchen Gesetzes verabschiedet. Es lässt einen Schwangerschaftsabbruch nicht einmal bei Vergewaltigung oder Inzest zu, sondern nur noch dann, wenn die Gesundheit der Mutter in Gefahr ist. Frauen, die dagegen verstoßen, werden zwar nicht bestraft. Ärzten, die einen Eingriff vornehmen, droht aber bis zu 99 Jahre Haft.

(Quelle: SZ, Süddeutsche Zeitung, 16.05.2019)

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